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Aufsichtsrat sagt Ja

Münchener Terminal-Ausbau später und teurer

Die Erweiterung von Terminal 1 am Flughafen München hat den Segen des Aufsichtsrates. Eröffnen wird der Flugsteig aber später als geplant. Er wird auch teurer.

Grünes Licht in Bayerns Landeshauptstadt: Der Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft des Flughafens München hat dem Bau eines neuen Flugsteiges am Terminal 1 zugestimmt. «Für das Ausbauvorhaben werden nach aktuellen Schätzungen Gesamtprojektkosten von rund 455 Millionen Euro veranschlagt», teilte der Flughafen am Donnerstag (28. Juni) mit.

Damit liegen die Kosten um rund 14 Prozent oder 55 Millionen Euro höher als noch im November 2016. Damals hatte der Airport «nach ersten Schätzungen» noch von «rund 400 Millionen Euro» gesprochen. Geplant ist ein Kerngebäude sowie ein Pier, an dem bis zu zwölf Flugzeuge andocken können.

Inbetriebnahme frühestens 2023

«Der neue Flugsteig soll mit den heutigen Modulen A und B des Terminal 1 verbunden sein und mehr als 320 Meter in das westliche Vorfeld des Münchner Airports hineinreichen», schreibt der Flughafen. Die Gesamtfläche der Erweiterung inklusive der Umbauten in der heutigen Ankunft im Modul B betrage rund 95.000 Quadratmeter. Noch in diesem Jahr könnte laut der Mitteilung mit den ersten vorbereitenden Bauarbeiten am Vorfeld begonnen werden. «Voraussetzung für die Realisierung der Baumaßnahmen ist der positive Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens», heißt es.

Außerdem hat sich der frühestmögliche Termin für die Inbetriebnahme nach hinten verschoben. Nachdem der Airport im Jahr 2016 den Start noch für «frühestens im Jahr 2022» angekündigt hatte, ist nun von «frühestens im Jahr 2023» die Rede.



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