Die MS-21: Es soll drei Versionen des neuen Fliegers geben.

Die Rückkehr der Jak-242

Vor 20 Jahren stellte Russland die Entwicklung der Jak-242 ein. Bald gibt es das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug wieder. Die MS-21 wird umgetauft.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

/p>

Der Erfolg des Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges Sukhoi Superjet ist bislang bescheiden. Und doch verfolgt Russland seine Ambitionen in der Luftfahrt eisern weiter. Das Land will endlich wieder jemand sein in der Branche. Der nächste Schritt auf diesem Weg soll die MS-21 sein. Der Namen des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugs ist dabei Programm: MS-21 steht für Magistralnij Samoljot 21 weka oder zu deutsch Flugzeug des 21. Jahrhunderts. Die Ambitionen unterstrich kürzlich auch wieder Vize-Ministerpräsident Dmitri Rogosin. Schon 2015 werde Hersteller Irkut den ersten Prototypen fertig gebaut haben, erklärte er bei einem Besuch des Werks.

Danach soll es rasant weiter gehen. Schon 2016 erwartet Irkut die Zertifizierung und im Jahr darauf die erste Auslieferung einer MS-21. Dann wird sie indes nicht mehr so heißen, wie Rogosin ebenfalls bekanntgab. In der Serienproduktion werde man das Flugzeug Jak-242 nennen.

Wegen Geldmangel eingestellt

Die Jak-242 war ursprünglich ein Projekt des Jakovlev Design Bureau. In den Neunzigerjahren begann das Unternehmen auf Basis der Jak-42 einen neuen, zweistrahligen Jet mit Platz für 130 bis 180 Passagiere zu entwickeln. Doch aufgrund von Geldmangel wurde das Projekt eingestellt. Nun erhält die Jak-242 also ein neues Leben.

Die MS-21 oder eben Jak-242 soll dereinst die Tupolew-Modelle Tu-134, Tu-154 und teilweise Tu-204 ersetzen. Das Flugzeug soll zwischen 150 und 212 Passagiere transportieren können. Die Reichweite beträgt maximal 5500 Kilometer.

Produktion auch in Indien?

Hergestellt wird die neue Jak-242 von Irkut in Russland. Nun wird allerdings auch geprüft, ob man das Flugzeug zugleich in Indien produzieren könnte. Bei einem Besuch im Lande erklärte ein russischer Behördenvertreter, dass man dadurch die Kosten deutlich senken könne.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies