A330 von Monarch: Der Pilot nutzte unangemessene Worte.

«Hätte uns ins Grab gebracht»

Ein Pilot von Monarch Airlines wollte eigentlich nur zeigen, wie wichtig ihm die Sicherheit ist. Stattdessen traumatisierte er seine Passagiere.

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Drei Tage Verspätung sind an sich schon unangenehm. Und dann kommt auch noch ein schweres Trauma als Urlaubsmitbringsel mit hinzu. So geschehen ist das Reisenden, die am 2. April mit der britischen Monarch Airlines aus Tobago wieder nach London flogen. Es fing damit an, dass die Passagiere den Flieger kurz vor dem Start verlassen mussten. Als sie am nächsten Tag wieder einstiegen, wollte der Kapitän wohl besonders ehrlich sein. Doch dabei trat er in ein ordentliches Fettnäpfchen.

Der Fehler, den man nun behoben hätte, hätte sie alle ziemlich schnell «in ein nasses Grab befördert», erklärte er – und meinte damit, dass die Maschine wohl ins Meer gestürzt wäre. Es bestand ein Problem mit der Schubumkehr, welches die Techniker aber lösten. Er verglich die Situation, die man nur knapp vermieden hatte, mit einem Absturz in Thailand im Jahr 1999.

Notlandung in Barbados

Doch damit nicht genug. Als der Jet noch gar nicht lange wieder in der Luft war, folgte die Notlandung in Barbados, wo dann wieder ein längerer Aufenthalt folgte. Grund war Rauch im Cockpit, wie der Pilot von Monarch Airlines den Lotsen meldete. «Sicherheit und Transparenz sind wichtig. Aber nasse Gräber und abstürzende Flugzeuge kurz vor dem Start zu erwähnen geht nun wirklich gar nicht», beschwerte sich ein Passagier bei Twitter.

Die Fluggesellschaft hat sich inzwischen für den Vorfall entschuldigt. «Wir ermutigen unsere Crews, die Passagiere umfassend zu informieren», heißt es in einer Mitteilung. «Aber der Pilot traf eine unangemessene Wortwahl.» Das habe er inzwischen auch gemerkt uns sich in aller Form bei den Gästen entschuldigt. Die technischen Probleme sowie das Verhalten des Piloten nehme man nun noch näher unter die Lupe, so Monarch.

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