A330 von Monarch: Der Pilot nutzte unangemessene Worte.

«Hätte uns ins Grab gebracht»

Ein Pilot von Monarch Airlines wollte eigentlich nur zeigen, wie wichtig ihm die Sicherheit ist. Stattdessen traumatisierte er seine Passagiere.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Drei Tage Verspätung sind an sich schon unangenehm. Und dann kommt auch noch ein schweres Trauma als Urlaubsmitbringsel mit hinzu. So geschehen ist das Reisenden, die am 2. April mit der britischen Monarch Airlines aus Tobago wieder nach London flogen. Es fing damit an, dass die Passagiere den Flieger kurz vor dem Start verlassen mussten. Als sie am nächsten Tag wieder einstiegen, wollte der Kapitän wohl besonders ehrlich sein. Doch dabei trat er in ein ordentliches Fettnäpfchen.

Der Fehler, den man nun behoben hätte, hätte sie alle ziemlich schnell «in ein nasses Grab befördert», erklärte er – und meinte damit, dass die Maschine wohl ins Meer gestürzt wäre. Es bestand ein Problem mit der Schubumkehr, welches die Techniker aber lösten. Er verglich die Situation, die man nur knapp vermieden hatte, mit einem Absturz in Thailand im Jahr 1999.

Notlandung in Barbados

Doch damit nicht genug. Als der Jet noch gar nicht lange wieder in der Luft war, folgte die Notlandung in Barbados, wo dann wieder ein längerer Aufenthalt folgte. Grund war Rauch im Cockpit, wie der Pilot von Monarch Airlines den Lotsen meldete. «Sicherheit und Transparenz sind wichtig. Aber nasse Gräber und abstürzende Flugzeuge kurz vor dem Start zu erwähnen geht nun wirklich gar nicht», beschwerte sich ein Passagier bei Twitter.

Die Fluggesellschaft hat sich inzwischen für den Vorfall entschuldigt. «Wir ermutigen unsere Crews, die Passagiere umfassend zu informieren», heißt es in einer Mitteilung. «Aber der Pilot traf eine unangemessene Wortwahl.» Das habe er inzwischen auch gemerkt uns sich in aller Form bei den Gästen entschuldigt. Die technischen Probleme sowie das Verhalten des Piloten nehme man nun noch näher unter die Lupe, so Monarch.

Mehr zum Thema

Bangor Airport am Sonntagabend: Der Wintersturm wütete auch hier.

Bombardier Challenger 650 in den USA abgestürzt

Absturzstelle der Citation: Das Flugzeug krachte in eine Werrkstatt.

Cessna Citation III stürzt in Mexiko in eine Lkw-Werkstatt

Das Kleinflugzeug nach dem Absturz in Gloucestershire: Der Pilot überlebte leicht verletzt.

Bauteil aus dem 3D-Drucker führte zum Absturz eines Kleinflugzeugs

Schnappschildkröte auf der Piste: Ein Pilot musste dem Tier ausweichen und stürzte ab.

Schnappschildkröte löst tödlichen Unfall mit historischem Flugzeug aus

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack