FAA-Meme: Pilotin warnt Passagiere.

Präventionskampagne der FAAMit Memes gegen Pöbel-Passagiere

Fälle mit renitenten Reisenden nehmen zu. Die Luftfahrtbehörde der USA reagiert jetzt mit einer Kampagne mit Humor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon vor der Pandemie stieg die Zahl der Zwischenfälle mit sogenannten Unruly Passengers stetig an. So nennt man Reisende, die an Bord gewalttätig werden, andere Reisende belästigen oder die Anweisungen der Besatzung nicht befolgen. Die verschärften Regeln bezüglich Masken und Abstandhalten haben diesen Trend noch verstärkt, wie die Transportbehörde der USA beklagt.

3715 Zwischenfälle mit Pöbel-Passagierinnen und -passagieren wurden der Federal Aviation Administration FAA in diesem Jahr bereits gemeldet. 628 davon untersucht die Behörde, in 99 Fällen wurden Strafen ausgesprochen. Die Summe der Strafen: 682.000 Dollar.

Bei Fight Club bedient

Die FAA hat sich nun Gedanken gemacht, wie sie die Reisenden erziehen kann. Und hat dabei unter anderem auf ein Mittel zurückgegriffen, das in den Sozialen Medien weit verbreitet ist: Memes. Das sind – meist lustige oder zumindest lustig gemeinte  – Videos oder Bilder, die sich im Internet verbreiten. Oft bestehen Sie aus einem Bild und einem Text.

Die FAA hat ein paar der Bilder selbst geschaffen und bei Social Media verbreitet. Unter anderem bedient sich die Behörde beim Film Fight Club» Die ersten beiden Regeln des Fight Club sind laut dem Guy-Ritchie-Film: Du sprichst nicht über den Fight Club. Laut der FAA ist die 2. Regel aber nun: «Du prügelst Dich nicht im Flugzeug.»

So teuer wie ein Auto

Ein anderes Bild zeigt eine alte Dame auf dem Cockpit-Sitz, die sich umdreht, und sagt: «Blamier mich nicht, ich habe Dich besser als das erzogen.» Auf einem weiteren Meme warnt eine Pilotin: «Sorg bloß nicht dafür, dass ich umkehren muss».

Auch ein Meme mit einem grünen Auto hat die FAA kreiert. «Du hättest 35.000 Dollar für einen neuen Pick-up ausgeben können. Jetzt musst Du eine Strafe zahlen», heißt es dazu – mit dem Hinweis, wie teuer es werden kann,  wenn man sich an Bord daneben benimmt.

Mehr zum Thema

Bild der Zerstörung: Ein Passagier wollte ein Feuer an Bord entfachen. Die Behörden haben nun genug von solchen Reisenden.

Chinesische Airlines bekämpfen Pöbel-Passagiere

Alkoholkonsum: ursächlich für das Pöbeln der Passagiere verantwortlich.

Jahr für Jahr mehr Pöbel-Passagiere

Der gefesselte Passagier: Geschlagen und getreten.

Passagiere fesseln randalierenden Mitreisenden

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies