Schallschutzhalle: Vorerst nicht mehr zu gebrauchen.

Schallschutzhalle beschädigtMisslungener Triebwerkstest lässt es in Zürich schneien

Ein Test der Motoren einer Boeing 777 lief ziemlich schief. Die dafür verwendete Schallschutzhalle wurde stark beschädigt. Die Reparatur dauere Monate, sagt der Flughafen Zürich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Geräuschpegel entspreche künftig einem «Rauschen von Regen», erklärte der Flughafen Zürich im Juni 2014. Damals weihte er eine neue Schallschutzhalle ein, in der seither Triebwerkstests durchgeführt werden. Sie ist 126 Meter lang und 82 Meter breit. Im Gebäude kann Luft zirkulieren und es ist komplett mit Lochblechkassetten ausgekleidet, die Schall schlucken.

Triebwerkstests sind nötig, nachdem Flugzeuge gewartet worden sind. Die Motoren müssen dann eingehend auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Vorerst wird das aber nicht mehr nach Rauschen von Regen klingen, sondern deutlich lauter sein. Denn die Tests müssen wieder draußen, ganz ohne Schallschutz stattfinden.

Dutzende Meter in die Luft geblasen

Grund für die Verlegung auf das Vorfeld ist ein Zwischenfall, der sich am 3. Dezember ereignet hat. Während eines Triebwerkstandlaufes mit einer Boeing 777 in der Schallschutzhalle löste sich Isolationsmaterial von den Innenwänden, wie der Flughafen Zürich mitteilt. Hunderte weiße Schnipsel wurden Dutzende Meter weit in die Luft geblasen und vom Wind weiter getragen. In umliegenden Ortschaften fielen sie wie Schnee zu Boden. Die Analysen zur Ursache liefen, so der Airport in einer Mitteilung.

Klar ist aber: Die Zerstörung war heftig. Eine große Fläche der schallabsorbierenden Konstruktion sei kaputt, erklärt der Flughafen. Die defekten Teile müssten «neu konstruiert und schlussendlich montiert» werden. Das dauere «mehrere Monate».

Mehr zum Thema

Die drei Start- und Landebahnen des Flughafens Zürich: Sie bekommen 2024 neue Bezeichnungen.

Flughafen Zürich benennt seine Pisten um

So sieht Dock A aktuell real aus...

Flughafen Zürich zeigt erstmals neues Dock A

Nach dem Touch-and-Go-Manöver war der Superjumbo schnell wieder verschwunden.

Fluglotse in Zürich trifft Vater, der als Pilot mit dem Airbus A380 abhebt

lukas brosi flughafen zuerich

«Das Dock E wird irgendwann eine umfassende Sanierung benötigen»

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier