Kundin von Miles and More: «Huch, was steht denn da in meinem Konto?»

Technische ProblemeMiles and More rechnet falsch

Das Vielfliegerprogramm von Lufthansa hat technische Probleme. Meilengutschriften dauern länger als üblich und sind mitunter auch völlig falsch.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dem 12. März ist bei Miles and More alles anders. Statt nach geflogener Distanz und Buchungsklasse werden die Prämienmeilen beim Vielfliegerprogramm von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Swiss nach Ticketpreis vergeben. Der Euro-Betrag wird mit einem Faktor multipliziert, der vom Vielfliegerstatus abhängt.

Offenbar sorgt die Umstellung nicht nur bei einigen Mitgliedern zu Anpassungsschwierigkeiten, sondern auch bei Miles and More selbst. Das Unternehmen berechnet seit Anfang Juni Gutschriften teilweise falsch. Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt. So wurden beispielsweise einem Kunden für Business-Class-Flug von Frankfurt nach München 48 Prämienmeilen gutgeschrieben. Korrekt hätte er 1250 Meilen bekommen sollen.

Automatische Fehlerbehebung

Nicht nur falsche Berechnungen plagen derzeit Miles and More. Die Gutschriften dauern auch viel länger als üblich. Mehrere Tage kann es dauern bis die Meilen im Konto aufscheinen. Betroffen sind offenbar vor allem «einige Großkunden». «Ein technischer Fehler führt leider zu geringen Meilengutschriften», bestätigt Miles & More. Einige Corporate Tickets würden nur in Bezug auf den Ticketpreis-Zuschlag vergütet. «Es fehlen somit die Meilengutschriften für die uns vorliegenden Gesamtpreise der Tickets.»

Die Umsatzdaten der Flugtickets würden fehlerhaft übermittelt. Die Fehler werde man selbstständig korrigieren, so ein Sprecher des Vielfliegerprogramms. Die Korrektur dauere allerdings noch bis Ende Juli. Nicht von der Panne betroffen sind die Statusmeilen. «Bei der Umstellung der Prämienmeilenvergabe handelte es sich um eine sehr große strukturelle Weiterentwicklung des Miles & More Programms. Vor dem Hintergrund der Größe und Komplexität sowie der Vielzahl an Sonderfällen und -regelungen ist die Implementierung insgesamt gut gelaufen», gibt der Sprecher zudem zu bedenken..

Mehr zum Thema

Spitzbergen: Drei Teilnehmer gibt es hier laut Miles & More.

Miles & More in sieben Zahlen

Foto der Boeing 777X aus dem Mai 2020: Ist eine Modernisierung der D-ABTA möglich und sinnvoll?

Auch Lufthansa will veraltete Boeing 777X nicht akzeptieren

ticker-lufthansa

Lufthansa führt Sitzplatzgebühren in Business Class der modernisierten Airbus A380 ein

Flugzeuge von Air Baltic und Swiss in Zürich: Künftig wohl seltener gemeinsam zu sehen.

Lufthansa spart - und Air Baltic gerät noch stärker unter Druck

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack