Miles-and-More-App: Ab März wird neu gerechnet.

Miles and MoreLufthansa rechnet bald mit Euro statt mit Meilen

Lufthansa passt die Berechnung bei Miles and More an. Der Preis des Tickets und der Vielfliegerstatus sind künftig das zentrale Kriterium beim Vielfliegerprogramm

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eine Meile ist schon lange keine Meile mehr. Wer mit Lufthansa von Frankfurt nach Rio de Janeiro fliegt, bekommt als Vielflieger oft viel weniger als die 5950 Meilen gutgeschrieben, die das Flugzeug auf dem Weg über den Südatlantik zurücklegt. Mitunter kann es bei Miles and More als Economy-Passagier weniger als 1000 Meilen pro Flugstrecke geben.

Nun verabschiedet sich die Lufthansa-Gruppe endgültig von der Distanz als zentralem Maßstab bei Miles and More. Die Meilengutschrift richtet sich ab dem 12. März 2018 nach dem Flugpreis inklusive der von Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Lufthansa und Swiss erhobenen Zuschläge für Extras. Steuern und Gebühren zählen dabei nicht. Dieser Euro-Betrag wird mit einem Faktor multipliziert, der vom Vielfliegerstatus abhängt. Bis jetzt waren die Buchungsklasse und die Flugstrecke ausschlaggebend.

Einfacher und transparenter

Der Grund-Multiplikator beträgt für alle Mitglieder von Miles and More künftig vier. Bei Mitgliedern mit einem Vielfliegerstatus wird ab kommendem März jeder ausgegebene Euro mit dem Faktor sechs vervielfacht, wenn er mit einer der drei Premium-Konzernairlines fliegt. Bei Flügen mit Eurowings, Brussels Airlines und  Miles-and-More-Partnerairlines gilt der Faktor 5. Man wolle so gut zahlende Passagiere belohnen und die Meilenvergabe transparenter und einfacher machen, erklärt eine Sprecherin die Beweggründe.

Insgesamt werde Lufthansa genau gleich viele Meilen wie bisher vergeben, betont die Sprecherin weiter. Im Interkontinentalverkehr erhielten mit dem neuen System beispielsweise 60 Prozent aller Passagiere gleich viel oder mehr Meilen gutgeschrieben als bisher. Im Europaverkehr seien es gar 70 Prozent. Es gibt natürlich aber auch Verlierer. Schlechter fährt künftig etwa, wer aus Asien kommend in Frankfurt auf einen Flug in die USA umsteigt.

In den USA mehr und mehr üblich

Unberührt bleibe der Vielfliegerstatus der Teilnehmer, damit verbundene Privilegien und die Vergabe von Statusmeilen, betont die Sprecherin weiter. Ebenso sei keine Anpassung der Preise von Flugprämien geplant. Den Preis als Basis für die Meilenberechnung zu nehmen, ist nichts Neues. In den USA haben die großen Fluggesellschaften bereits vor einiger Zeit auf dieses System gewechselt.

Mehr zum Thema

A319 City Airlines retrofit neu 1

So macht Lufthansa City Airlines aus ihren vier Airbus A319-Veteranen moderne Flugzeuge

ticker-lufthansa

Lufthansa: Neuer Langstreckenservice Fox startet in allen Klassen

ticker-welt

Das sind die wertvollsten Airline-Marken der Welt

ticker-lufthansa

Lufthansa streicht weitere Europastrecken und nimmt einige andere wieder auf

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies