Meeresgrund an einer möglichen Absturzstelle: Riesige Flächen wurden schon vergeblich durchsucht.

Malaysia AirlinesMH370-Triebwerke wohl intakt

Die Triebwerke der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines könnten eine Schlüsselrolle bei der Suche spielen. Experten glauben, dass sie intakt sind.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die neusten Meldungen schüren Hoffnung, dass das Wrack der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines bald gefunden wird. Wie der Chefermittler bei einer Pressekonferenz im australischen Canberra erklärte, könnte es gut sein, dass die Triebwerke des Fliegers von Flug MH370 «relativ intakt», am Meeresboden liegen. «Möglicherweise gibt es sogar größere Teile des Rumpfes, die noch ganz sind», so Peter Foley.

Das wiederum werde maßgeblich helfen, wenn es darum geht, den Ort zu finden, an dem der Langstreckenflieger ins Meer stürzte, da die Triebwerke der Boeing 777 sehr groß sind. Bei den Berechnungen, wie groß die Teile womöglich sind, habe man sich auch mit vergangenen Unglücken – wie etwa Air-France-Flug AF447 – auseinandergesetzt. So sei man zu den aktuellen Schlüssen gekommen.

Streit unter den MH370-Suchteams

Seit die Suche Mitte September wieder begonnen hat, haben die Trupps den Meeresboden auf einer Fläche abgesucht, die etwa so groß ist wie Uruguay. Gefunden haben sie nichts. Das hat offenbar zu einem Streit unter den Experten geführt, der die Suche nun weiter verzögert.

Fünf Teams suchen nach dem Wrack: Vertreter von Boeing, Inmarsat, der Thales Group, der US-Behörde NTSB und dem australischen Militär. Sie alle haben eigene Studien durchgeführt, die zum möglichen Absturzort führen sollen, doch das Problem: Ihre Ergebnisse stimmen nicht überein. Offenbar dreht sich der Streit um die Frage, warum der Autopilot eine andere Route hätte verfolgen sollen als geplant, so Martin Dolan, Leiter der Australischen Verkehrssicherheitsbehörde laut dem Wall Street Journal. Wer welche Theorie befürwortet, wollte er nicht verraten.

Geht irgendwann das Geld aus?

Nun haben die Teams Angst, dass sie nicht alle möglichen Orte absuchen können. Ihnen dürfte irgendwann das Geld ausgehen. Laut Dolan reicht das Geld nur für 80 Prozent der geplanten Suchgebiete.

Mehr zum Thema

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines legt zusätzliche Europa-Flüge auf

ticker air borneo

Air Borneo ist gestartet

ticker firefly

Malaysia Aviation Group gibt Firefly noch zwei bis drei Jahre Zeit

ticker air borneo

Ex-MAS Wings: Air Borneo startet am 1. Januar

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack