Das Aus nach fast 100 Jahren:  Gáston Azcárraga soll Mexicana in den Ruin getrieben haben.

Asyl für Ex-Mexicana-Besitzer?

Früher gehörte er zu den einflussreichsten Männern Mexikos. Jetzt wird der Ex-Besitzer von Mexicana mit Haftbefehl gesucht. Darum beantragte er in den USA Asyl.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In Mexiko wird Gáston Azcárraga Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er soll illegal Gelder seiner Fluggesellschaft Mexicana abgezogen und anderweitig genutzt haben. So habe er die Airline in den Ruin getrieben und die Anleger getäuscht, wirft ihm die mexikanische Staatsanwaltschaft vor. Nun hat Azcárraga Asyl in den USA beantragt. Die Vereinigten Staaten hätten vor wenigen Tagen die mexikanischen Behörden über den Asylantrag informiert, erklärte die stellvertretende US-Staatsanwältin Mariana Benitez. Mexiko verlangt die Auslieferung des Geschäftsmannes, die USA wollen erst über den Antrag entscheiden.

Azcárraga hatte die ehemals staatliche Fluglinie 2005 für 165 Millionen US-Dollar gekauft. Damals war das Unternehmen eigentlich deutlich mehr wert. Allein die Pensionskasse war mit etwa 130 Millionen Dollar gefüllt. Dieses Geld soll Azcárraga verwendet haben, um seine Anteile an der Airline zu erhöhen.

Mexicana für nicht sanierbar erklärt

Mexicana wurde nach der Privatisierung von der Börse genommen und musste seitdem ihre Bilanzen nicht mehr öffentlich machen, berichtet die Deutsche Welle. Fünf Jahre nach der Übernahme hatte das Unternehmen bereits einen Schuldenberg von mehr als 800 Millionen Dollar angehäuft, inzwischen ist er auf mehr als eine Milliarde US-Dollar angewachsen. Niemand weiß, wohin das ganze Geld verschwunden ist.

Die Airline meldete 2010 Insolvenz an, alle Flüge wurden bis auf Weiteres eingestellt. Immer wieder war von einem Neustart die Rede. Investoren waren dann meist allerdings nicht solvent genug, um der Airline wieder auf die Beine zu helfen. Im vergangenen Monat erklärte das mexikanische Bundesgericht Mexicana für nicht sanierbar und leitete endgültig die Abwicklung der Airline ein. Mexicana war eine der ältesten Fluggesellschaften der Welt. Sie wurde 1921 gegründet und gehörte zeitweise der US-Fluggesellschaft Pan Am.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack