Die beiden Flugzeuge: Nicht sehr weit voneinander entfernt.

Mexiko City Airbus A320 Neo von Volaris entgehen knapp Katastrophe

Ein Airbus A320 Neo will auf der Piste landen, auf der gerade ein anderer starten will. In Mexiko City sind zwei Jets von Volaris knapp einem Unglück entgangen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es lief etwas gewaltig falsch am Flughafen Mexiko City. Ein Airbus A320 Neo von Volaris setzte am Samstagabend (7. Mai) aus Mazatlan kommend zur Landung auf Piste 05L an. Allerdings stand dort gerade ein anderer A320 Neo der Airline und wollte starten.

Videos zeigen, wie der ankommende Jet (Kennzeichen Y4-799) seinen Landeanflug im letzten Moment abbricht und durchstartet. Unter ihm steht das andere Flugzeug (Kennzeichen N545VL). Mexikos Behörden äußerten sich vorerst nicht zu Details.

Versagte die Flugsicherung?

Volaris-Chef Enrique Beltranena sagte, dass dank seiner gut geschulten Crews niemand zu Schaden gekommen sei. Er sprach auch von Situationen, die nicht von den Fluggesellschaften abhängen würden. Das deutet darauf hin, dass vom Kontrollturm keine entsprechende Warnung an die beiden Flugzeuge gab.

Laut mexikanischen Medien hat erst die Crew eines weiteren, am Boden stehenden Flugzeuges, den A320 Neo im Landeanflug gewarnt. Der Chef der für die Luftraumüberwachung zuständigen Behörde Seneam, Víctor Hernández Sandoval, ist laut den Berichten zurückgetreten.

Piloten warnten bereits vorher

Die Seneam selber teilte am 8. Mai mit, man habe eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um mögliche Risikofälle zu analysieren. Denn es geht nicht nur um den einen Vorfall. Erst am 4. Mai hatte die internationale Pilotenvereinigung Ifalpa gewarnt, dass zuletzt mehrmals Flugzeuge über Mexiko City mit nur noch wenig Treibstoff lange in der Luft bleiben mussten. Es sei auch zu weiteren Problemen und falschen Warnungen gekommen.

Offenbar habe die Flugverkehrskontrolle nach der Eröffnung des neuen Flughafens Felipe Ángeles im März wenig Schulung und Unterstützung erhalten, um den Betrieb mit den neuen Herausforderungen im Luftraum zu bewältigen, so die Ifalpa. Cockpitcrews sollten besonders wachsam sein, so die Empfehlung: «Wenn Sie eine Freigabe erhalten, die Sie für fragwürdig halten, klären Sie die Freigabe erst zu Ihrer Zufriedenheit ab.»

Mehr zum Thema

Neuer Flughafen in Mexiko Stadt eröffnet

Neuer Flughafen in Mexiko Stadt eröffnet

Jet von Aeroméxico über den Maya-Ruinen von Tulum (Montage): Anflug ab 2023?

Mexiko baut Maya-Flughafen für vier Millionen Touristen

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin