Letzte Aktualisierung: um 13:04 Uhr

Kurioses Parfum

Menschen, die nach Kampfjet duften

Bei den vielen Orders, Showflügen und Besichtigungen hätten wir es fast vergessen. Im Nachklapp zur Dubai Airshow: die beiden kuriosesten Vorstellungen.

Die Luftfahrtshow ist beendet, Bilanz gezogen, Airbus hat sogar schon eine weitere Order eingesammelt. Doch eines gibt es noch, was beim Rückblick auf die Dubai Airshow besondere Beachtung verdient: zwei eher ungewöhnliche Vorstellungen.

Die eine kam von Airbus. Der Konzern teilte die Auslieferung eines «veganen Helikopters» mit. Die Sparte Airbus Corporate Helicopters verkaufte den Hubschrauber des Typs ACH145 an einen deutschen Bauunternehmer, «der auf Drängen seiner Frau, der Pionierin für ethische Mode» darauf bestanden habe, so Airbus. Dafür ersetzte der Hersteller bei den Sitzen als bei anderen Oberflächen in Kabine und Cockpit echtes Leder durch ein Imitat.

Düfte, die an Kampfjet-Material erinnern

Ein Helikopter ohne Leder ist gar nicht so ungewöhnlich, sagen Sie jetzt? Stimmt. Noch deutlich spezieller war in Dubai eine Vorstellung des russischen Staatskonzerns Rostec. Der präsentierte nämlich nicht nur seinen Tarnkappen-Kampfjet S-75 mit dem Namen Checkmate (Schachmatt), sondern dazu auch ein passendes Parfum.

«Die Duftnoten des Parfums vereinen die Düfte von Glas, Naturleder und Metallen, die beim Bau des Rumpfes, der Triebwerke und des Cockpits des Flugzeugs verwendet werden», erklärt der Konzern. Eine schwarze Schachfigur findet sich auf dem Deckel des Flakons, und die Geschenkbox entfaltet sich nach dem Öffnen zu einem schwarz-weißen Schachbrett.

Wacholder, Patchouli und Eichenmoos

«Die Parfumeure verwendeten Originalproben der Metalllegierungen, des Glases und der Lederausstattung des Cockpits des Kampfflugzeugs in Kombination mit leichten Nuancen von Wacholder, Patchouli und Eichenmoos», schreibt Rostec weiter.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie das ungewöhnliche Parfum und den speziellen Helikopter.



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