Bird of Prey: Airbus' neues Konzept soll junge Ingenieure dazu inspirieren, mehr von der Natur abzuschauen.

Neues Konzeptflugzeug von AirbusMehr Raubvogel, weniger Flugzeug

Airbus stellt sein wohl radikalstes Konzept für einen Flieger der Zukunft vor. Der Flugzeugbauer imitiert erneut ein Vorbild aus der Natur.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Luftfahrtingenieure sind aus gutem Grund damit beschäftigt, an immer effizienteren Flügeln zu tüfteln. Denn wenn Tragflächen Auftrieb produzieren, entsteht zeitgleich auch der sogenannte «induzierte Widerstand», der das Flugzeug abbremst. Und auch in puncto Gewicht sehen viele Flugzeugbauer noch immer viel Einsparpotenzial.

Die perfekte Tragfläche gibt es dabei schon länger als die Menschheit. Ohne Probleme können Vögel ihre Flügel ausstrecken, einklappen, anwinkeln, nach vorne oder hinten biegen und sie somit an jede Flugsituation anpassen - praktischerweise sorgen sie durch das Flattern auch noch für den Antrieb. Weil neue Technologien künftige Flugzeugtragflächen vielleicht ein kleines bisschen näher an das Ideal aus der Natur bringen können, hat Airbus für ein neues Konzept von der Natur abgeguckt.

Airbus lässt bereits einen Vogel fliegen

Der «Bird of Prey» heißt übersetzt Raubvogel. Der schnelle und agile Vogeltyp diente bei der Auslegung des Zukunftsfliegers mit Elektroantrieb als Vorbild. Am deutlichsten wird das an den Spitzen der Tragflächen. Genau wie beim gefiederten Vorbild bestehen diese aus mehreren kleinen Flügelspitzen und sollen aus einem flexiblen Werkstoff bestehen, der die Winglets an unterschiedliche Flugsituationen anpassen kann.

Airbus forscht bereits an einer ähnlichen Technologie. An dem ferngesteuerten Modellflieger «Albatros» überprüft der Flugzeughersteller derzeit neuartige Flügelspitzen, die ähnlich wie die Flügel des Namensgebers im Wind frei flattern können. Dadurch werden die Tragflächen leichter, länger und der Luftwiderstand ist geringer.

Inspiration für neue Flieger

Die Renaissance der viermotorigen Propellerflieger will Airbus mit dem Bird of Prey jedoch nicht in die Wege leiten. In einer Mitteilung macht der Hersteller von Anfang an gleich klar, dass es sich lediglich um ein Konzept handelt. Mit ihm sollen vor allem neue Generationen von Ingenieuren dazu angetrieben werden, sich auch von der Natur inspirieren zulassen.

Mehr zum Thema

Designstudie TTBW im Windkanal: Mit neuen Flügel soll der von Boeing und der Nasa entwickelte Zukunftsflieger genauso schnell wie heutige Flugzeuge fliegen können.

Boeings Zukunftsflieger mit Super-Flügeln

Der umgebaute A340: Der Flug hat geklappt.

Airbus mit Wunderflügeln hebt ab

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack