Bird of Prey: Airbus' neues Konzept soll junge Ingenieure dazu inspirieren, mehr von der Natur abzuschauen.

Neues Konzeptflugzeug von AirbusMehr Raubvogel, weniger Flugzeug

Airbus stellt sein wohl radikalstes Konzept für einen Flieger der Zukunft vor. Der Flugzeugbauer imitiert erneut ein Vorbild aus der Natur.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Luftfahrtingenieure sind aus gutem Grund damit beschäftigt, an immer effizienteren Flügeln zu tüfteln. Denn wenn Tragflächen Auftrieb produzieren, entsteht zeitgleich auch der sogenannte «induzierte Widerstand», der das Flugzeug abbremst. Und auch in puncto Gewicht sehen viele Flugzeugbauer noch immer viel Einsparpotenzial.

Die perfekte Tragfläche gibt es dabei schon länger als die Menschheit. Ohne Probleme können Vögel ihre Flügel ausstrecken, einklappen, anwinkeln, nach vorne oder hinten biegen und sie somit an jede Flugsituation anpassen - praktischerweise sorgen sie durch das Flattern auch noch für den Antrieb. Weil neue Technologien künftige Flugzeugtragflächen vielleicht ein kleines bisschen näher an das Ideal aus der Natur bringen können, hat Airbus für ein neues Konzept von der Natur abgeguckt.

Airbus lässt bereits einen Vogel fliegen

Der «Bird of Prey» heißt übersetzt Raubvogel. Der schnelle und agile Vogeltyp diente bei der Auslegung des Zukunftsfliegers mit Elektroantrieb als Vorbild. Am deutlichsten wird das an den Spitzen der Tragflächen. Genau wie beim gefiederten Vorbild bestehen diese aus mehreren kleinen Flügelspitzen und sollen aus einem flexiblen Werkstoff bestehen, der die Winglets an unterschiedliche Flugsituationen anpassen kann.

Airbus forscht bereits an einer ähnlichen Technologie. An dem ferngesteuerten Modellflieger «Albatros» überprüft der Flugzeughersteller derzeit neuartige Flügelspitzen, die ähnlich wie die Flügel des Namensgebers im Wind frei flattern können. Dadurch werden die Tragflächen leichter, länger und der Luftwiderstand ist geringer.

Inspiration für neue Flieger

Die Renaissance der viermotorigen Propellerflieger will Airbus mit dem Bird of Prey jedoch nicht in die Wege leiten. In einer Mitteilung macht der Hersteller von Anfang an gleich klar, dass es sich lediglich um ein Konzept handelt. Mit ihm sollen vor allem neue Generationen von Ingenieuren dazu angetrieben werden, sich auch von der Natur inspirieren zulassen.

Mehr zum Thema

Designstudie TTBW im Windkanal: Mit neuen Flügel soll der von Boeing und der Nasa entwickelte Zukunftsflieger genauso schnell wie heutige Flugzeuge fliegen können.

Boeings Zukunftsflieger mit Super-Flügeln

Der umgebaute A340: Der Flug hat geklappt.

Airbus mit Wunderflügeln hebt ab

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack