Bird of Prey: Airbus' neues Konzept soll junge Ingenieure dazu inspirieren, mehr von der Natur abzuschauen.

Neues Konzeptflugzeug von AirbusMehr Raubvogel, weniger Flugzeug

Airbus stellt sein wohl radikalstes Konzept für einen Flieger der Zukunft vor. Der Flugzeugbauer imitiert erneut ein Vorbild aus der Natur.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Luftfahrtingenieure sind aus gutem Grund damit beschäftigt, an immer effizienteren Flügeln zu tüfteln. Denn wenn Tragflächen Auftrieb produzieren, entsteht zeitgleich auch der sogenannte «induzierte Widerstand», der das Flugzeug abbremst. Und auch in puncto Gewicht sehen viele Flugzeugbauer noch immer viel Einsparpotenzial.

Die perfekte Tragfläche gibt es dabei schon länger als die Menschheit. Ohne Probleme können Vögel ihre Flügel ausstrecken, einklappen, anwinkeln, nach vorne oder hinten biegen und sie somit an jede Flugsituation anpassen - praktischerweise sorgen sie durch das Flattern auch noch für den Antrieb. Weil neue Technologien künftige Flugzeugtragflächen vielleicht ein kleines bisschen näher an das Ideal aus der Natur bringen können, hat Airbus für ein neues Konzept von der Natur abgeguckt.

Airbus lässt bereits einen Vogel fliegen

Der «Bird of Prey» heißt übersetzt Raubvogel. Der schnelle und agile Vogeltyp diente bei der Auslegung des Zukunftsfliegers mit Elektroantrieb als Vorbild. Am deutlichsten wird das an den Spitzen der Tragflächen. Genau wie beim gefiederten Vorbild bestehen diese aus mehreren kleinen Flügelspitzen und sollen aus einem flexiblen Werkstoff bestehen, der die Winglets an unterschiedliche Flugsituationen anpassen kann.

Airbus forscht bereits an einer ähnlichen Technologie. An dem ferngesteuerten Modellflieger «Albatros» überprüft der Flugzeughersteller derzeit neuartige Flügelspitzen, die ähnlich wie die Flügel des Namensgebers im Wind frei flattern können. Dadurch werden die Tragflächen leichter, länger und der Luftwiderstand ist geringer.

Inspiration für neue Flieger

Die Renaissance der viermotorigen Propellerflieger will Airbus mit dem Bird of Prey jedoch nicht in die Wege leiten. In einer Mitteilung macht der Hersteller von Anfang an gleich klar, dass es sich lediglich um ein Konzept handelt. Mit ihm sollen vor allem neue Generationen von Ingenieuren dazu angetrieben werden, sich auch von der Natur inspirieren zulassen.

Mehr zum Thema

Designstudie TTBW im Windkanal: Mit neuen Flügel soll der von Boeing und der Nasa entwickelte Zukunftsflieger genauso schnell wie heutige Flugzeuge fliegen können.

Boeings Zukunftsflieger mit Super-Flügeln

Der umgebaute A340: Der Flug hat geklappt.

Airbus mit Wunderflügeln hebt ab

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

Video

southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack