Der Albatross One von Airbus. Die Flügelspitzen...

Airbus kopiert den AlbatrosEin Flugzeug, das mit den Flügelspitzen flattern kann

Mit neuer Technik will Airbus den Effekt von Böen und Turbulenzen verringern. Die Techniker haben sich von der Natur inspirieren lassen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie sind groß und haben lange, sehr schmale Flügel. Bis zu 3,7 Meter beträgt die Spannweite der Albatrosse - das ist mehr als bei jeder anderen Vogelart. Und genau deshalb interessieren sich die Ingenieure von Airbus für den Liebhaber der Himmel über den Ozeanen.

Die Experten haben ein Modellflugzeug von rund zwei Metern Länge gebaut. Es basiert auf einem Airbus A321 und es hat Flügelspitzen, die frei im Flug flattern können. Dadurch werden die Tragflächen leichter, länger und der Luftwiderstand ist geringer. Albatross One nennt Airbus den Versuchsflieger.

Bekannt aus Militärluftfahrt

Das kommt nicht von ungefähr. Auch die Albatrosse können mit den Enden ihrer riesigen Flügel flattern. Das tun sie, wenn sie in turbulentere Zonen fliegen oder Richtungsänderungen nötig sind. Im Reiseflug sind die Flügel dagegen fixiert. So könne man den Effekt von Böen und Turbulenzen verringern, schreibt der Hersteller.

Das Konzept sei nicht neu, so Airbus. In der militärischen Luftfahrt werde es bereits angewendet. «Der Testflieger ist aber der erste, der frei flatternde Flügelspitzen im Flug getestet hat», so Ingenieur Tom Wilson, der für den Konzern in Filton in Großbritannien arbeitet.

Nun größere Modelle

Der Test habe gezeigt, dass der Flügel festgestellt und frei flatternd funktioniere, so Wilson. Nun werden er und sein Team die Technik verbessern und daraus ein laufend größeres Modell bauen. «Der nächste Schritt wird es sein, weitere Tests durchzuführen, um beide Zustände zu kombinieren - also die Flügelspitzen im Flug zu entsperren und den Übergang zu beobachten», so Wilson.

Experten haben sich schon früher an Vögeln orientiert. Der Professor Christoph Brücker beschäftigt sich damit, wie der Falke derart hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. Boeing hat der 777X Flügelspitzen verpasst, die sich aufklappen lassen - allerdings nur am Boden, um an Gates und beim Rollen weniger Platz zu brauchen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Albatross One von Airbus.

Mehr zum Thema

Illustration: Boeing 777-9 am Boden mit Service-Optionen.

Spezialauflagen für Boeings Klappflügel

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier