Pilotinnen von Easyjet: Der Anteil weiblichen Cockpitpersonals ist überall noch immer niedrig.

Zahlen der IcaoMehr Frauen im iranischen Parlament als im Cockpit

Fluggesellschaften versuchen seit einigen Jahren aktiv, Frauen vom Beruf der Pilotin zu überzeugen. Mit mäßigem Erfolg - wie die neuesten Zahlen zeigen.

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Wo ist der Frauenanteil höher? Im iranischen Parlament oder in den Cockpits der kommerziellen Fluggesellschaften? Die erschreckende Antwort: 5,9 Prozent der Abgeordneten der Islamischen Republik sind weiblich, aber nur 4,0 Prozent der Mitglieder der weltweiten Cockpitbesatzungen. Das zeigen neueste Zahlen der Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao.

Immerhin: Der Anteil von Pilotinnen hat sich in den fünf Jahren seit der letzten Erhebung erhöht. 2016 hatte er noch 3,6 Prozent betragen. Insgesamt bleibt er aber enttäuschend gering - obwohl Fluggesellschaften seit einigen Jahren versuchen, Frauen mit Kampagnen und familienfreundlichen Einsatzplänen vom Beruf der Pilotin zu überzeugen. Selbst Lufthansa kommt nur auf einen Anteil von 6,9 Prozent.

Anders bei der Flugsicherung

Relativ gesehen sitzen mit 5,2 Prozent in Afrika am meisten Frauen im Cockpit. In Nordamerika beträgt der Anteil 4,6 Prozent und in Europa 4,2 Prozent. Der Nahen Osten kommt auf einen Anteil von Pilotinnen von 3,1 Prozent, Asien auf einen von 2,7 Prozent und Lateinamerika auf einen von 1,6 Prozent. Das Land mit den meisten Pilotinnen ist jedoch Indien mit einem Anteil von mehr als zwölf Prozent.

Nicht in allen eher technischen Berufen der Luftfahrt sind Frauen gleich schlecht vertreten. In der Flugsicherung beträgt der Anteil der Frauen rund 21 Prozent, wobei Lateinamerika mit 34,5 Prozent mit Abstand am meisten Lotsinnen besitzt. In Europa beträgt der Anteil 22 Prozent, in Nordamerika 18 Prozent. Der Anteil der weiblichen Angestellten in der Flugzeugwartung beträgt dagegen weltweit nur 3,0 Prozent, Asien kommt da mit 4,4 Prozent auf den höchsten Anteil.

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