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Dank Verspätungen

Der luxuriöseste Economy-Flug

Chris O'Leary allein zu Haus: Als der Amerikaner in einen Jet von Delta stieg, staunte er. Er hatte das ganze Passagierflugzeug für sich allein.

twitter.com/oohleary

«Ich mache keine Witze, ich bin ganz allein im Flieger.» twitterte Chris O’Leary. Leider stieg kurz darauf ein zweiter Passagier hinzu. Sie sollten dennoch die einzigen bleiben.

Als Chris O’Leary erfuhr, dass sein Flug immer stärker verspätet sein würde, wartete er nicht wie alle anderen Passagiere am Flughafen. Er fuhr ins Hotel und verfolgte die Lage von dort aus. Als die Maschine der Delta Airlines dann endlich doch noch abheben sollte, eilte der Mann zum Flughafen von Cleveland.

O’Leary bestieg am Hopkins International Airport die Bombardier CRJ700 und – fand sich mutterseelenallein an Bord. Die restlichen 64 Sitze der Delta-Maschine waren unbesetzt. Denn sämtliche anderen Passagiere waren am Abend noch auf andere Flüge umgebucht worden.

Mehr Personal als Passagiere im Flieger

Er aber habe elf Stunden gewartet, erzählte O’Leary ABC News. «Es war meine eigene Dummheit. Ich hätte ja auch am Flughafen warten können», so der Mann weiter. Nachdem er eine Sicherheitsvorführung von «seinen» zwei Flugbegleitern bekam, fuhr die Maschine auf das Rollfeld. O’Leary freute sich auf den wohl exklusivsten Economy-Flug aller Zeiten.

Doch leider fuhr die Maschine kurz vor dem Start unverhofft wieder zurück zum Gate um einen weiteren Passagier mitzunehmen. Aber auch so hatte das Flugzeug noch immer mehr Personal als Passagiere an Bord. Laut eigener Aussage haben O’Leary und sein Mitreisender übrigens kein Wort miteinander gesprochen.

Maschine musste nach La Guardia

«Er fand die Situation offensichtlich nicht so aufregend wie ich oder hat sich einfach wirklich auch sein Nickerchen gefreut.» so O’Leary weiter. Delta gibt zu Protokoll, dass man mit den zwei Passagieren abgehoben sei, weil das Flugzeug in La Guardia gebraucht worden sei.



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