Embraer E175 von Mauritania Airlines: Die einzige Fluggesellschaft des Landes.

MauretanienMann dringt in Flughafen ein und steigt in Embraer-Jet

Ein junger Mann drang mit einem Trick aufs Gelände des Flughafens von Nouakchott ein. Dort bestieg er eine Embraer. Jetzt ist klar, was seine Gründe waren.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Zuerst gingen in Nouakchott die wildesten Gerüchte um. Der Mann sei Ausländer, hieß es; von einem Amerikaner war die Rede. Er habe eine Rechnung mit der Regierung von Mauretanien offen, weil er nicht ausreisen dürfe. Und er habe ein Flugzeug von Mauritania Airlines gestürmt und drohe, es in die Luft zu sprengen.

Doch die Geschichte war ziemlich anders, wie sich inzwischen zeigt. Tatsache ist, dass ein junger Mann am Freitagmorgen (26. März) unerlaubt auf das Gelände des Aéroport international de Nouakchott-Oumtounsy eingedrungen ist. Er gab sich dabei offenbar als Mitarbeiter eines am Flughafen tätigen Dienstleisters aus und gelangte so aufs Vorfeld, wie die Zeitung El Watan schreibt.

Mann war unbewaffnet und hatte psychische Probleme

Auf dem Vorfeld stieg er in  einen geparkten Embraer-Jet der Nationalairline. Nachdem er sich nicht ergeben wollte, wurde er später im Flugzeug von Mauritania Airlines von Sicherheitskräften überwältigt und in Haft gesetzt. Der Eindringling war ein junger Mauretanier. Er war unbewaffnet.

Seine Familie erklärte, ihr Sohn sei vor zwei Tagen verschwunden. Er habe psychische Probleme gehabt. Er sei in eine Depression gefallen, nachdem er als hervorragender Englisch-Student mehrmals eine Absage für ein Studium der USA erhalten habe. Die Polizei erklärte, der Mann sei ihr bekannt.

Einzige Airline des Landes

Der mauretanische Verkehrsminister Mohamedou Ould M'hamed kündigte eine unabhängige Untersuchung an. Man werde überprüfen, wie es habe zur Sicherheitsverletzung kommen können. Man werde Gegenmaßnahmen ergreifen.

Mauritania Airlines ist die Nationalairline von Mauretanien. Sie wurde im Dezember 2010 als Reaktion auf die Insolvenz von Mauritania Airways gegründet. Sie ist die einzige Fluglinie des Landes im nordwestlichen Afrika. Die Flotte besteht aus drei Boeing 737 (-700, -800, Max 8), einer Embraer ERJ145 und zwei Embraer E175.

Mehr zum Thema

Menschenmassen stürmen Flughafen in Tansania

Menschenmassen stürmen Flughafen in Tansania

Mitarbeiter entführt geparktes Flugzeug und stürzt ab

Mitarbeiter entführt geparktes Flugzeug und stürzt ab

Katze im Flieger: Das Tier besetzte das Cockpit einer El Al Boeing 737.

Eingesperrte Katze wütet in Jet von El Al

Eine 737 als Boeing Business Jet: Mauretanien will eine neue Präsidentenmaschine.

Mauretanien will exklusive Boeing 737 als Regierungsjet

Video

Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies