A380 von Malaysian: Die Airline will mehr

Malaysia Airlines will mehr A380

Die asiatische Fluggesellschaft hat finanzielle Probleme. Airbus' Superjumbo soll ihr helfen, sich wieder aufzurappeln.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Malaysia Airlines geht es nicht gerade gut. Zwei Jahre am Stück schreibt die asiatische Fluggesellschaft nun schon tiefrote Zahlen. 2011 resultierte ein Minus von 2,5 Milliarden Ringgit (600 Millionen Euro/740 Millionen Franken). Letztes fiel der Verlust mit 431 Millionen zwar schon deutlich geringer, aber immer noch spürbar aus. Neben hohen Kosten etwa für den Treibstoff macht der Fluglinie auch die Konkurrenz von Singapore und Co. zu schaffen. Um es nun wieder aus der Verlustzone heraus zu schaffen, will sie vor allem die Ausgaben für Kerosin senken. Und dabei hofft Malaysia Airlines auf Rettung durch den Superjumbo von Airbus.

Man wolle weitere A380 bestellen, kündigte Geschäftsführer Ahmad Jauhari Yahya laut der Nachrichtenagentur Bloomberg an. Eine definitive Entscheidung wolle man bis Ende des Jahres fällen. Der Superjumbo sorge dafür, dass auf den bedienten Strecken die Kosten massiv sinken würden, begründet er. Außerdem hofft die Fluggesellschaft, durch die exklusiven Premium-Klassen gut bezahlende Passagiere anzuziehen. Sie besitzt bislang sechs A380, die auf den Strecken nach Hongkong, London Heathrow und Paris Charles de Gaulle eingesetzt werden.

Flottenverjüngung

Die Erneuerung der Flotte hat aber schon begonnen. In diesem Jahr nimmt Malaysia Airlines 24 neue Flugzeuge in Empfang, 25 weitere sollen in den kommenden zwei Jahren folgen. Gleichzeitig schickt die Fluggesellschaft alte Flieger in Rente. Ende des Jahres soll das durchschnittliche Alter der dann insgesamt 110 Malaysia-Jets nur noch 5,4 Jahre betragen. Momentan beträgt es momentan noch 7,1 Jahre.

Auch für Airbus wäre die Bestellung der Superjumbos ein ziemlicher Erfolg. Im letzten Jahr schwächelten die Verkäufe. Statt wie geplant dreißig Bestellungen sicherte sich der Hersteller nur neun. Probleme mit den Tragflächen des Riesenfliegers machten die Kunden nervös. Außerdem befinden sich viele Fluggesellschaften in wirtschaftlichen Problemen. Bestellungen neuer und teurer Flieger zögern sie daher heraus.

Mehr zum Thema

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack