Die Flüge der Malaysia-Tochter Firefly nach Sawarak wurden in den vergangenen Wochen häufig gestrichen.

Sarawak sauer auf Malaysia Airlines

Die malaysische Fluglinie will Routen streichen. Für den Tourismus in abgelegenen Regionen könnte das schlimme Folgen haben.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Bundesstaat Sarawak ist man wütend auf die Luftfahrtbranche. Der Tourismusverband der Region auf der Insel Borneo beklagt die schlechte Anbindung an andere Ziele in der Region. Er kritisiert auch die Pläne von Malaysia Airlines und ihren Tochtergesellschaften Air Asia und Firefly, Routen zu streichen. In den vergangenen Wochen habe man beobachtet, das Flüge der Low-Cost-Airline von oder nach Sarawak teilweise ganz gestrichen wurden, wenn sie nicht voll genug besetzt waren. Die gestrandeten Passagiere verfrachtet man in spätere Flüge oder bucht sie für Flüge von Malaysia Airlines um, berichtet die Zeitung The Star. In der Branche spekuliert man auch darüber, ob die Billigtochter Firefly bald überhaupt noch eine Rolle in der Luftfahrt Malaysias spielen wird.

Der Tourismus in Sarawak habe stark darunter zu leiden, heißt es aus dem Verband. Vor allem aber auch die ungenügenden Informationen seitens der Fluggesellschaft beklagt man. «Wir wissen schon irgendwie, was mit den Airlines passiert. Aber wir wollen eine klare Antwort», so der Generalsekretär des Verbands, Philip Yong. Man arbeite daher mit Hochdruck an einem offenen Brief, der Malaysia Airlines klarmachen soll, wie wichtig der Luftverkehr für den Reisemarkt in der Region ist. Und auch der ehemalige Tourismusminister des südostasiatischen Landes, Tan Sri Dr James Masing, findet deutliche Worte: «Ohne eine funktionierende Anbindung aus der Luft, kann Sarawak dem Tourismus eien Abschiedskuss geben.»

Nicht richtig anerkannt

Das Problem sei nicht neu, so Masing. Seit 15 Jahren bestehe es schon. Malaysia erkenne den Staat nicht als gleichwertige Region an. «Man muss aufhören, und nur als einen weiteren Teil des Landes zu sehen. Wir sind eine große Region mit viel Potenzial», so der ehemalige Tourismusminister.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack