Boeing 737 der früheren Malaysian Airlines: Die Fluglinie änderte den Namen mehrmals.

Neue Strategie nach MH17Neuer Name für Malaysia Airlines

Die Bilder von MH370 und MH17 gingen um die Welt. Das Image von Malaysia Airlines ist daher beschädigt. Deshalb will die Fluglinie nun Strategie und Auftritt ändern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Prognosen sind düster. Malaysia Airlines verliert jeden Tag zwischen einer und zwei Millionen Dollar, schätzt Shukor Yusof. «Angesichts meiner Schätzungen der Barreserven glaube ich, dass sie nur noch sechs Monate überleben können», so der Experte des Luftfahrt-Beratungsunternehmens Endau Analytics gemäß der Nachrichtenagentur AFP weiter. Denn Malaysia Airlines verlor bereits in den letzten Jahren laufend Passagiere und viel Geld.

Die Doppeltragödie mit dem Verschwinden von Flug MH370 und Abschuss von Flug MH17 beschleunigt den Niedergang. Denn die Marke Malaysia Airlines wird künftig mit Katastrophen in Verbindung gebracht. Und das ist fatal. Reisende werden – wenn sie können – lieber anderswo buchen. Oder die Fluglinie ködert sie mit unrentablen Tiefpreisen. Deshalb muss sie etwas ändern. Schnell.

Malaysia leitete eine Strategieüberprüfung ein

Daran arbeitet Malaysia Airlines. Bereits nach MH370 habe die Regierung Malaysias als Hauptaktionärin eine Strategieüberprüfung eingeleitet, schreibt der Verkaufschef Hugh Dunleavy in der Zeitung The Sunday Telegraph. Man diskutiere verschiedene Optionen. Alle beinhalteten die Schaffung einer «neuen, stärkeren Airline».

Offenbar wird dabei das Streckennetz überprüft. Daneben sollen mehr Aufgaben an andere Unternehmen ausgelagert werden, um zu sparen. Auch die Beteiligung von anderen Luftfahrtunternehmen am Kapital wird geprüft, um Malaysia Airlines zu stärken und neues Knowhow zu bekommen.

Den Namen schon mehrmals geändert

Vor allem eines scheint aber klar zu sein. Malaysia Airlines wird sich einen neuen Auftritt und neuen Namen zulegen, wie Dunleavy schreibt. So will die Fluglinie ihr Image ändern. In ihrer Geschichte hieß sie bereits mehrmals neu. Gegründet als Malayan Airlines, wurde sie zu Malaysian Airlines, zu Malaysia Singapore Airlines und schließlich zu Malaysia Airlines.

Mehr zum Thema

ticker-news

Malaysia erhält erste zwei KAI FA-50M aus Südkorea

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies