Gebrauchte Airbus-SuperjumbosMalaysia Airlines will ihre A380 in China verkaufen

Lange wurde Malaysia Airlines ihre Superjumbos nicht los. Nun soll es konkrete Interessenten für die sechs Airbus A380 geben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon lange will Malaysia Airlines ihre Airbus A380 loswerden. Doch so einfach ist das nicht. Die Fluggesellschaft, die sich mitten in einer harten Restrukturierung befindet, hatte sich daher bereits Alternativen überlegt, wie man die Superjumbos einsetzen kann. Gemeinsam mit Reiseunternehmen war etwa ein Pilger-Charter geplant. Nun will Malaysia Airlines unter dem neuen Chef  Peter Bellew aber einen neuen Versuch starten, die Airbus-Flieger loszuwerden.

Wie Bellew der Nachrichtenagentur Bloomberg verrät, hat Malaysia die sechs Flugzeuge Airlines in China und Südostasien angeboten. Man befinde sich mit verschiedenen Anbietern im Gespräch. Es gebe dabei sowohl die Option, die A380 zu verkaufen, als auch, diese zu verleasen. Es gebe einige Flugesellschaften, die Lust hätten, sich auf den Markt einzulassen.

Mehr Sitze

Um die Flugzeuge für potenzielle Abnehmer attraktiver zu machen, wäre Malaysia Airlines sogar bereit, die Kabine umzurüsten. Man spreche mit Airbus über die Möglichkeit, 90 zusätzliche Sitze in die A380 einzubauen, so Bellew. 2018 hofft Malaysia Airlines, die A380 nicht mehr zu ihrer Flotte zu zählen.

Kleinere Flieger wie der Airbus A330 und der Airbus A350 sollen den Doppeldecker bis dahin ersetzen. Mit der Restrukturierung befinde man sich auf Kurs, so Bellew weiter. 2018 werde man wohl den Turnaround schaffen. Schon in diesem Jahr soll der Verlust gegenüber dem Vorjahr um 15 bis 20 Prozent geringer ausfallen.

Erste Airline, die sich von A380 trennt

Für Airbus sind das alles weniger gute Nachrichten. Der A380 verkauft sich ohnehin schon nicht besonders gut. Malaysia wäre die erste Fluggesellschaft weltweit, die sich vollends von dem Modell verabschiedet. Sollte sich allerdings tatsächlich ein neuer Betreiber in China oder Südostasien finden, würde das die Trennung von Malaysia Airlines sicher etwas erleichtern.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Malaysia: Bald soll er im Charter unterwegs sein.

Malaysia nutzt Airbus A380 für Pilger-Charter

Werbeprospekt von Malaysia Airlines: Die A380 bleiben vorerst.

Malaysia Airlines behält ihre Airbus A380

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil