Neue StrategieMalaysia Airlines verkauft ihre Boeing 777

Die angeschlagene Fluggesellschaft macht ernst und trennt sich von ihren Boeing 777. Das wirkt sich auch auf rund 250 Piloten von Malaysia Airlines aus.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nun hat Malaysia Airlines offiziell bestätigt. Die Fluggesellschaft flottet alle ihre Boeing 777-200 aus, wie sie der Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilte. Nachdem sie sich von den verlustreichen Strecken Paris und Amsterdam verabschiedet hat, braucht sie die Langstreckenjets nicht mehr. Die Flüge an die Destinationen enden Ende Januar.

Das wirkt sich auch auf die Beschäftigungsverhältnisse der Piloten aus. Für rund 250 von ihnen gibt es bei Malaysia Airlines demnächst nichts mehr zu tun. Das ist auch die Folge eines Deals, den der malaysische Nationalanbieter mit der Golfairline Emirates abgeschlossen hat. Dank der Kooperation kann Malaysia Airlines nun europäische und auch amerikanische Ziele anbieten, ohne auf diesen «hohe Verluste» anzuhäufen, wie Malaysia-Chef Christoph Müller kürzlich erklärte.

Verschiedene Lösungen für Piloten

Kündigungen werde man aber nicht aussprechen, versichert die Fluggesellschaft der Zeitung Malaysian Insider. Die Piloten haben verschiedene Möglichkeiten: Zum einen gibt es die Möglichkeit einer einvernehmlichen Trennung, die eine Abfindung und eine Lohnfortzahlung über eine gewisse Zeit beinhaltet. Auch im Angebot ist ein langfristiger unbezahlter Urlaub über etwa zwei Jahre – nach denen man erwartet, wieder Arbeit für die Piloten zu haben.

In dieser Zeit haben die Piloten aber auch die Möglichkeit, ihre Karriere selbst voranzubringen. Malaysia will Piloten etwa ermöglichen, für andere asiatische Anbieter oder Airlines im Nahen Osten zu arbeiten. Die Piloten haben laut Medienberichten bis zum 11. Januar Zeit, sich zu entscheiden, ob sie die Option der einvernehmlichen Trennung wählen. Als letztes Europa-Ziel verbleibt London Heathrow.

Künftig setzt Malaysia Airlines auf Airbus A350

Ab 2017 will die Fluggesellschaft auf der Langstrecke aber wieder ausbauen. Malaysia Airlines hat dazu mit dem Leasingunternehmen Air Lease Corporation einen Vertrag über das Leasing von vier Airbus A350 unterschrieben. Ende 2017 sollen die ersten davon ausgeliefert werden. Optionen für zwei weitere A350-900 sowie einen Airbus A330 Neo hat Malaysia Airlines ebenfalls unterzeichnet

Mehr zum Thema

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing ist ab 2030 finanziell bereit für neues Flugzeugprogramm

Bunte Flugzeugwelt in Farnborough: An der Messe werden Dutzende Fluggeräte gezeigt.

Das sind die Stars der größten Luftfahrtmesse der Welt

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil