Flugbegleiter von Malaysia Airlines: Die Fluggesellschaft erfindet sich neu.

BilligtarifeMalaysia Airlines fordert British zum Preiskampf

2018 erwartet Malaysia Airlines wieder Gewinn. Dennoch gibt sich die Fluglinie schon jetzt selbstbewusst. Sie kämpft erfolgreich gegen British Airways.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch befindet sich Malaysia Airlines mitten in der Restrukturierung. 2018 erwartet die Fluggesellschaft aber den erfolgreichen Turnaround. Immerhin befindet sie sich inzwischen auf einem guten Weg dahin. Der neue Geschäftsführer Peter Bellew gibt sich dementsprechend optimistisch und sogar angriffslustig. Man grabe British Airways auf der Strecke zwischen London Heathrow und Kuala Lumpur erfolgreich Kunden ab, so der Geschäftsführer zur Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mit Preisen von teilweise unter 400 Euro hin- und zurück liege man um vier bis fünf Prozent unter den Tarifen von British Airways. Das habe dafür gesorgt, dass Malaysia Airlines in den vergangenen elf Wochen neun Prozent an Marktanteil hinzugewonnen habe, so Bellew. Seit Mai stieg der Anteil der von Malaysia angebotenen Sitze von 40 auf 53 Prozent. Malaysia fliegt zwei Mal täglich mit dem Airbus A380 zwischen den beiden Städten, British fliegt ein Mal täglich mit Boeings Dreamliner.

Malaysia will Preisführer bleiben

British Airways reagiere zwar auf die Billig-Tickets. Doch man werde alles tun, um «Preisführer» zu bleiben, kündigt der Manager an. British Airways erklärte gegenüber Bloomberg nur, dass man im vergangenen Jahr die Route nach Kuala Lumpur erfolgreich wieder aufgenommen habe. Details über die Preispolitik verrät die Airline nicht.

Malaysia-Chef Bellew hat seit seinem Start im Juli 2016 immer wieder den Fokus auf die Preisbildung gesetzt. So will er etwa den Abstand zwischen den teuersten und günstigsten Tickets geringer halten als bisher. Auch auf übermäßige Rabattaktionen will er verzichten – außer, wie etwa in London, in Märkten, in denen es sich lohnt.

Zwei Unglücke in kurzer Zeit

So sollen die Buchungen bei der Airline wieder anziehen. Zum Einbruch war es 2014 gekommen, nachdem innerhalb weniger Monate gleich zwei Unglücke die Fluggesellschaft heimgesucht hatten. Das Wrack der verschwundenen Boeing 777 von Malaysia-Airlines-Flug MH370 wurde immer noch nicht gefunden. Flug MH17, ebenfalls eine Boeing 777, war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgeschossen worden. Ein erster Bericht der Ermittler macht pro-russische Rebellen für das Unglück verantwortlich.

Mehr zum Thema

ticker-news

Malaysia erhält erste zwei KAI FA-50M aus Südkorea

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Video

Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies