Airbus A380 von Malaysia Airlines: Was macht der Hersteller mit den Jets?

DealMalaysia Airlines findet Abnehmer für ihre Airbus A380

Die südostasiatische Fluggesellschaft schrieb 2021 ihre sechs Superjumbos zum Verkauf aus. Einen Käufer fand sie nicht. Nun hat Malaysia Airlines aber eine Lösung für die Airbus A380 gefunden.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Einfach machte es sich das Management von Malaysia Airlines nicht. 2018 und damit noch vor der Pandemie legte es alle Airbus A380 in der Flotte still. Es versuchte danach eine neue Beschäftigung für die XL-Flugzeuge zu finden. Eine weit gediehene Idee war, sie unter der Marke Amal für Pilgerflüge nach Mekka und Medina zu nutzen. Doch das Projekt hob nie ab.

Und so beschloss Malaysia Airlines im Mai 2021 die definitive Ausflottung. Die Nationalairline des Landes in Südostasien schrieb die sechs Doppelstöcker zum Verkauf aus. Doch bis heute fand sie keinen Käufer – wohl ganz einfach, weil die Nachfrage minimal bis nicht-existent ist, das Angebot aber gerade riesig.

Teil des Deals für Airbus A330 Neo

Jetzt aber gibt es gemäß einem Medienbericht einen Abnehmer für die sechs A380. Wie die Zeitung New Straits Times berichtet, wird Airbus die Flugzeuge übernehmen. Schon bis Ende des Jahres sollen die Übergabe abgeschlossen sein.

Der Deal sei Teil des Kaufvertrages für Airbus A330 Neo, so das Blatt. Im August hatte die Fluglinie bekannt gegeben, als Ersatz für ihre A330 nicht Boeing 787 zu wählen, sondern A330-900. Zehn Exemplare mietet sie, zehn kauft sie direkt beim Hersteller. Die Details des Vertrages seien nicht öffentlich, so ein Sprecher von Malaysia Airlines zu aeroTELEGRAPH.

Teil des Deals für Airbus A330 Neo

Rücknahmen beim Kauf neuer Flugzeuge sind in der Branche nicht unüblich. Mitunter übernehmen Hersteller sogar Exemplare der Konkurrenten. Sie nehmen so dem Kunden eine Arbeit ab und versuchen die Jets danach weiterzuverkaufen. Bei den Airbus A380 dürfte dies allerdings schwierig sein.

Mehr zum Thema

Airbus A330-900 von Malaysia Airlines vor der Skyline der Hauptstadt Kuala Lumpur: Könnte so aussehen.

Malaysia Airlines bestellt Airbus A330-900 mit 300 Sitzen

A380 von Malaysia Airlines (Archivbild): Keine Linienflüge mehr.

Malaysia Airlines besiegelt Ende des Airbus A380

Airbus A330 von Malaysia Airlines: Entsteht eine große malaysische Gruppe?

Malaysia Airlines kann bis mindestens 2025 weitermachen

Blick aus dem Fenster eines Airbus A380 von British Airways: Die Fluggäste erlebten eine kleine Odyssee.

Zwei Airbus A321 statt ein A380: British Airways holt Reisende auf Umweg zurück aus Johannesburg

Video

hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A321 XLR von Aer Lingus: Das Flugzeug mit der Kennung EI-XLT fällt auf unbestimmte zeit nach einer harten Landung aus.
Ein Airbus A321 XLR der irischen Nationalairline ist am Flughafen Dublin hart gelandet. Das erst ein Jahr alte Flugzeug könnte Monate ausfallen und Aer Lingus Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies