Airbus A380 von Malaysia Airlines: Was macht der Hersteller mit den Jets?

DealMalaysia Airlines findet Abnehmer für ihre Airbus A380

Die südostasiatische Fluggesellschaft schrieb 2021 ihre sechs Superjumbos zum Verkauf aus. Einen Käufer fand sie nicht. Nun hat Malaysia Airlines aber eine Lösung für die Airbus A380 gefunden.

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Einfach machte es sich das Management von Malaysia Airlines nicht. 2018 und damit noch vor der Pandemie legte es alle Airbus A380 in der Flotte still. Es versuchte danach eine neue Beschäftigung für die XL-Flugzeuge zu finden. Eine weit gediehene Idee war, sie unter der Marke Amal für Pilgerflüge nach Mekka und Medina zu nutzen. Doch das Projekt hob nie ab.

Und so beschloss Malaysia Airlines im Mai 2021 die definitive Ausflottung. Die Nationalairline des Landes in Südostasien schrieb die sechs Doppelstöcker zum Verkauf aus. Doch bis heute fand sie keinen Käufer – wohl ganz einfach, weil die Nachfrage minimal bis nicht-existent ist, das Angebot aber gerade riesig.

Teil des Deals für Airbus A330 Neo

Jetzt aber gibt es gemäß einem Medienbericht einen Abnehmer für die sechs A380. Wie die Zeitung New Straits Times berichtet, wird Airbus die Flugzeuge übernehmen. Schon bis Ende des Jahres sollen die Übergabe abgeschlossen sein.

Der Deal sei Teil des Kaufvertrages für Airbus A330 Neo, so das Blatt. Im August hatte die Fluglinie bekannt gegeben, als Ersatz für ihre A330 nicht Boeing 787 zu wählen, sondern A330-900. Zehn Exemplare mietet sie, zehn kauft sie direkt beim Hersteller. Die Details des Vertrages seien nicht öffentlich, so ein Sprecher von Malaysia Airlines zu aeroTELEGRAPH.

Teil des Deals für Airbus A330 Neo

Rücknahmen beim Kauf neuer Flugzeuge sind in der Branche nicht unüblich. Mitunter übernehmen Hersteller sogar Exemplare der Konkurrenten. Sie nehmen so dem Kunden eine Arbeit ab und versuchen die Jets danach weiterzuverkaufen. Bei den Airbus A380 dürfte dies allerdings schwierig sein.

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