A321 von Batavia: Nicht mehr auf der schwarzen Liste der EU.

Air Asia setzt auf Indonesien

Die Fluggesellschaft aus Malaysia kauft die indonesische Batavia Air. Obwohl der Markt in dem Land alles andere als einfach ist.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Etwa 20 Prozent des indonesischen Marktes will Air Asia nach der Akquisition bedienen. Die Billigairline aus Malaysia kauft Indonisiens Batavia Air - ebenfalls ein Billiganbieter. 80 Millionen Dollar ist das Air-Asia-Chef Tony Fernandez wert, wie die malaysische Zeitung The Star berichtet. Er sieht in Indonesien ein gewaltiges Potential. Die Mittelklasse in dem 240-Millionen-Einwohner-Land wächst rasant - und will verreisen, möglichst preiswert. Um 18 Prozent soll der Luftverkehr in Indonesien in diesem Jahr zunehmen, prophezeit der Luftfahrtverband Indonesia Air Carriers Association. Gemäß der internationalen Luftfahrtorganisation Iata soll das Land schon in zwei Jahren der neuntgrößte Inlandsmarkt der Welt sein.

Für Fernandez ist Batavia also ein willkommener Kauf, um die Expansionspläne von Air Asia weiter voranzutreiben. 42 Inlands- und 12 internationale Destinationen will er dann von Indonesien aus bedienen. Im zweiten Quartal des kommenden Jahres soll der Kauf abgewickelt sein. Air Asia wird dann 49 Prozent an Batavia Air halten, der Rest geht an die indonesische Air-Asia-Tochter PT Fersindo Nusaperkasa, um den indonesischen Gesetzen über ausländische Eigentümer gerecht zu werden. Die indonesische Flotte von Air Asia wird sich dadurch von 21 auf 54 Flieger vergrößern.

Sicherheitsprobleme im Land

Nicht nur Air Asia glaubt an das Wachstum des indonesischen Marktes. Erst im vergangenen November machte die Fluggesellschaft Lion Air Furore, als sie beim US-Flugzeugbauer Boeing eine Rekordbestellung von 230 Fliegern platzierte - obwohl sie nicht einmal in die EU fliegen darf. Und dort liegt auch eines der Probleme, die mit dem Wachstum verbunden sind. Fast alle Fluggesellschaften Indonesiens stehen auf der schwarzen Liste der Staatengemeinschaft. Der Grund sind Sicherheitsbedenken. Indonesiens Infrastruktur ist dem Wachstum nicht gewachsen. Und das führt zu massiven Sicherheitsproblemen. Neben der Demokratischen Republik Kongo und Kasachstan gehört das asiatische Inselreich zu den Ländern mit den meisten in der EU gesperrten Fluglinien. Batavia ist allerdings einer der wenigen Anbieter, die es geschafft haben, die europäischen Behörden zu überzeugen, ebenso wie Air Asias indonesische Tochter.

Mehr zum Thema

Ramechhap Airport in Nepal: Die Sicherheit im Lane lässt zu wünschen übrig.

Nepal freut sich zu früh über Streichung von EU-Liste

Flughafen Chisinau: Nur noch wenige Airlines dürfen von hier aus in die EU fliegen.

Europäisches Land kommt auf Schwarze Liste

Airbus A340 von Avior Airlines: Die Fluglinie ist nun aus Europa verbannt.

Avior darf nicht mehr nach Europa

Mozambiques Nationalairline LAM: Darf wieder in die EU.

Benin und Mozambique schaffen es von Schwarzer Liste

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies