Alt und neu. Die ehemalige «Bocholt» der Lufthansa...

Aus Lufthansa wird Mahan

Die iranische Mahan Air besorgt sich trotz Embargo laufend über Umwege Flugzeuge im Westen. Besonders oft stammen sie aus Deutschland.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die amerikanischen Behörden haben genug. Sie setzten kürzlich die Fluggesellschaften Kyrgyz Trans Avia, Bukovyna und Ukrainian-Mediterranean auf die Schwarze Liste der Embargobrecher. Kein Wunder. Die Namen der drei Airlines tauchen regelmäßig auf, wenn Flugzeuge vom Westen in den Iran gelangen. Sie helfen als provisorische Ankäufer dem Mullah-Regime an Luftfahrtgüter zu kommen, welche es eigentlich gar nicht erhalten dürfte. Denn die USA und die EU sprachen gegen den Iran ein striktes Embargo aus. Doch das ist löchrig wie ein Schweizer Käse, wie der Fall von Mahan Airlines exemplarisch zeigt. In der Flotte der größten privaten Fluggesellschaft befinden sich mehrheitlich Flugzeuge, die von europäischen Airlines verkauft wurden. So fliegt Mahan etwa nicht weniger als 15 Flugzeuge, die von der Lufthansa ausrangiert wurden.

Die letzen beiden Zuzüge waren die Airbus A340-300 «Oldenburg» und die «Bayreuth». Sie stießen letzten Dezember über Thailand und Kirgistan zu Mahan. Doch schon früher besorgte sich die iranische Fluglinie Flieger von Lufthansa. 13 ihrer Airbus A300 waren vorher bei der deutschen Fluggesellschaft im Einsatz. Allesamt kamen sie via Kirgistan oder die Ukraine nach Teheran. Ein A310 gehörte ursprünglich der DDR-Gesellschaft Interflug, wurde später von der Luftwaffe übernommen und gelangte dann zu Mahan. Die Lufthansa will sich zum Thema nicht äussern und verweist darauf, dass man beim Verkauf von Fliegern branchenüblichen Prozessen folge.

Auch aus Frankreich, Griechenland oder Irland

Nicht nur von Lufthansa kamen indes Flugzeuge zu Mahan Airlines. Eine Boeing B747-300 wurde von Air France verkauft und stiess dann zur iranischen Fluglinie, vier British Aerospace Avro RJ100 von der griechischen Sky Wings, ein A320 von der irischen Ansett Worldwide.

Mehr zum Thema

Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.

Heck einer Boeing 747-8 von Lufthansa kommt Piste in Los Angeles gefährlich nahe

ticker-lufthansa

D-AIFF: Lufthansa hat weiteren Airbus A340-300 nach Teruel gebracht

Airbus A220-300 von Lufthansa City Airlines: Die ersten Flüge starten im Januar.

So unterscheiden sich die Airbus A220 der Lufthansa-Group-Airlines

Der erste Start des ersten Airbus A350-1000 von Lufthansa: Der Flug dauerte rund dreieinhalb Stunden.

Lufthansas erster Airbus A350-1000 ist flügge

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil