Maastricht/Aachen Airport: Bald mit eigener Airline?

Flüge nach München geplantNeue Regionalairline setzt auf Maastricht/Aachen

Am Flughafen Maastricht/Aachen will schon bald eine neue Fluggesellschaft abheben. Maastricht Cityliner plant Flüge nach London und München.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Ende Januar hat der Maastricht/Aachen Airport sein neues Passagierterminal eröffnet. Es ist nicht die einzige Erweiterung, die am Flughafen geplant ist, der rund neun Kilometer nordöstlich vom niederländischen Maastricht und 30 Kilometer nordwestlich vom deutschen Aachen liegt. Auch der Bau eines neuen Hotels, eines neuen Cargoterminals auf der Ostseite und zusätzlicher Parkplätze steht in den kommenden Monaten an.

Der Flughafen in der niederländischen Provinz Limburg hat viel vor. Die Passagierzahl soll in den kommenden Jahren von heute 274.000 jährlich auf rund 700.000 steigen. Derzeit fliegen Al Masria Universal Airlines, BH Air, Corendon Airlines, Pegasus Airlines und Ryanair Maastricht vor allem in den Sommermonaten an und verbinden den Airport mit Urlaubszielen rund ums Mittelmeer. Bald aber könnte der Flughafen eine eigene Fluggesellschaft bekommen.

Hochwertiger Service

Im Juni 2018 wurde das Unternehmen Maastricht Cityliner ins Handelsregister eingetragen. Wie das Portal De Rijkste Belgen schreibt, plant die Firma, eine Regionalairline zu betreiben, die ihre Basis am Maastricht/Aachen Airport hat. Die Flotte soll zum Start aus einer Embraer E145 bestehen. Die Flüge werden demnach durch die Charterairline ASL/Jet Netherlands durchgeführt.

Als erste Ziele sieht Maastricht Cityliner London und München vor. Die Fluggesellschaft will sich denn auch vor allem an Geschäftsreisende wenden und daher Tagesrandverbindungen anbieten. Dazwischen sollen auch touristischere Ziele angesteuert werden. Der Service an Bord soll hochwertig sein, um sich von Ryanair abzuheben.

Kapital ist vorhanden

Initiator von Maastricht Cityliner ist der Unternehmer Wouter de Vries. Wie er dem Portal Luchtvaartnieuws bestätigte, ist die Finanzierung inzwischen gesichert. Das Startkapital von 8 Millionen Euro sei zusammengekommen. Unter anderem hat sich der niederländische Automobilzulieferer VDL Groep beteiligt. Starten will Maastricht Cityliner noch in diesem Sommer.

Neben dem Passagierverkehr ist der Maastricht/Aachen Airport vor allem im Frachtgeschäft stark. Er ist nach Amsterdam-Schiphol der zweitgrößte Cargo-Flughafen der Niederlande. Früheren Versuche, eigene Fluglinien wie etwa Maastricht Airlines zu etablieren, war kein Erfolg beschieden.

Mehr zum Thema

Maastricht Airlines ist schon vor dem Start insolvent

Maastricht Airlines ist schon vor dem Start insolvent

Fokker 50 von Maastricht Airlines: Ein «wahrlich niederländischer» Anbieter.

Neue Airline für die Niederlande

Piste des Flughafens Maastricht/Aachen: Könnte mehr Verkehr gebrauchen.

Maastricht/Aachen darf für neue Routen zahlen

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies