Lufthansa-Flieger am Flughafen Frankfurt: Bald gemeinsame Wartungsmöglichkeiten

Lufthansa: Mehr Flotten-Standards

Bisher entscheiden im Lufthansa-Konzern die Fluggesellschaften individuell über die Spezifikation der Flieger. Das soll sich nun ändern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Lufthansa will ihre Effizienz im Rahmen des Sparprogramms Score weiter steigern. Auch auf die Flotte des Konzerns mit den Fluglinien Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings und Swiss wird sich das in Zukunft auswirken. Wie es in der neuen Ausgabe des Mitarbeitermagazins «Lufthanseat» heißt, soll die Spezifikation des Flugzeugparks in Zukunft vereinheitlicht werden. Was das genau bedeutet: Wenn es um Details der Triebwerke oder auch der Ausstattung im Cockpit geht, soll es bald konzernweit geltende Anforderungen geben. Daran arbeitet gerade ein Team von Lufthansa und Swiss.

Man hofft so «in einem Abwasch und zu günstigeren Preiskonditionen Fluggerät bestellen» zu können. Außerdem könne man auch auf eine gemeinsame Wartung zurückgreifen, da dann auch die Ersatzteile einheitlich und für alle Töchter nutzbar wären. Auch was die Trainingsmethoden angeht, sieht der deutsche Luftfahrtkonzern Möglichkeiten, so die Effizienz zu steigern.

Auch gemeinsame Trainingsmethoden

«Ein gemeinsam festgelegtes Cockpit – mit dem gleichen Bordcomputer oder Navigationssystem – könnte vielleicht zu gemeinsamen Trainingsmethoden für Piloten aller Airlines führen. Außerdem wäre die umfangreiche, vom Gesetzgeber geforderte Dokumentation für jeden Flugzeugtyp identisch», zitiert das Mitarbeitermagazin Lufthansa-Manager Volker Rothmann, der an dem Projekt mitarbeitet. Aber auch während des Betriebs gilt der Plan. So wolle man etwa über die Nachrüstung eines Jets, zum Beispiel mit Winglets an den Flügelspitzen, gemeinsam entscheiden.

Eine «eierlegende Wollmilchsau» sucht die Lufthansa nach eigenen Angaben aber nicht. Wenn eine Konzernairline für einen Jet etwa eine besondere und damit auch teure Ausstattung brauche, dann müsse man das nicht zwingend auch auf alle übertragen, die gar keinen Bedarf dafür haben. Eine teure Klimaanlage für Frachträume, die besonders empfindliche Güter transportieren, sei daher zum Beispiel eher eine Sonderausstattung.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

D-AIZY: Erster umgerüsteter Airbus A320 von Lufthansa ist wieder im Einsatz

ticker-lufthansa

Mithilfe von Gategroup: Lufthansa baut Bordverpflegung auf der Langstrecke umfassend um

ticker-lufthansa

Lufthansa Group und Air India planen Joint Venture für Flüge zwischen Europa und Indien

Airbus A321 von Lufthansa in Hamburg: Neue Flugnummern.

Lufthansa streicht die traditionsreiche Flugnummer LH1

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies