Lufthansa-Flieger am Flughafen Frankfurt: Bald gemeinsame Wartungsmöglichkeiten

Lufthansa: Mehr Flotten-Standards

Bisher entscheiden im Lufthansa-Konzern die Fluggesellschaften individuell über die Spezifikation der Flieger. Das soll sich nun ändern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Lufthansa will ihre Effizienz im Rahmen des Sparprogramms Score weiter steigern. Auch auf die Flotte des Konzerns mit den Fluglinien Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings und Swiss wird sich das in Zukunft auswirken. Wie es in der neuen Ausgabe des Mitarbeitermagazins «Lufthanseat» heißt, soll die Spezifikation des Flugzeugparks in Zukunft vereinheitlicht werden. Was das genau bedeutet: Wenn es um Details der Triebwerke oder auch der Ausstattung im Cockpit geht, soll es bald konzernweit geltende Anforderungen geben. Daran arbeitet gerade ein Team von Lufthansa und Swiss.

Man hofft so «in einem Abwasch und zu günstigeren Preiskonditionen Fluggerät bestellen» zu können. Außerdem könne man auch auf eine gemeinsame Wartung zurückgreifen, da dann auch die Ersatzteile einheitlich und für alle Töchter nutzbar wären. Auch was die Trainingsmethoden angeht, sieht der deutsche Luftfahrtkonzern Möglichkeiten, so die Effizienz zu steigern.

Auch gemeinsame Trainingsmethoden

«Ein gemeinsam festgelegtes Cockpit – mit dem gleichen Bordcomputer oder Navigationssystem – könnte vielleicht zu gemeinsamen Trainingsmethoden für Piloten aller Airlines führen. Außerdem wäre die umfangreiche, vom Gesetzgeber geforderte Dokumentation für jeden Flugzeugtyp identisch», zitiert das Mitarbeitermagazin Lufthansa-Manager Volker Rothmann, der an dem Projekt mitarbeitet. Aber auch während des Betriebs gilt der Plan. So wolle man etwa über die Nachrüstung eines Jets, zum Beispiel mit Winglets an den Flügelspitzen, gemeinsam entscheiden.

Eine «eierlegende Wollmilchsau» sucht die Lufthansa nach eigenen Angaben aber nicht. Wenn eine Konzernairline für einen Jet etwa eine besondere und damit auch teure Ausstattung brauche, dann müsse man das nicht zwingend auch auf alle übertragen, die gar keinen Bedarf dafür haben. Eine teure Klimaanlage für Frachträume, die besonders empfindliche Güter transportieren, sei daher zum Beispiel eher eine Sonderausstattung.

Mehr zum Thema

Airbus A300 Neo von Condor: Der Streit mit Lufthansa schwelt weiter.

Condor sieht sich weiterhin durch Lufthansa behindert – und schließt neue Beschwerde nicht aus

Worldshop von Lufthansa in Frankfurt: Dieser Standort bleibt bestehen.

Lufthansa schließt ein Drittel der Flughafen-Worldshops

Lufthansa Boeing 787-9 100 Jahre Sonderlackierung

Lufthansa empfängt erstes Flugzeug in 100-Jahre-Sonderlackierung

ticker-lufthansa

Lufthansa nimmt nach elf Jahren die Strecke München - Istanbul wieder auf

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin