Hoverboard: Spaßig aber nicht ungefährlich.

Lithium-Ionen-BatterienLufthansa verbietet Hoverboards

Hoverboards gelten als der Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Doch wer sie im Flugzeug transportieren will, könnte Pech haben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wohl kaum ein Gadget wird derzeit so gehypt wie die Hoverboards. «Self balancing devices» oder auf deutsch «selbstausgleichende Elektroroller» heißen die Fortbewegungsmittel richtig, mit denen man derzeit überall Menschen durch die Gegend fahren sieht. Offenbar geht von ihnen nicht nur beim Gebrauch eine Gefahr aus. Und die schätzt man bei Lufthansa groß genug ein, um den Transport der Geräte im Hand- oder im Aufgabegepäck zu verbieten. Das Verbot tritt ab sofort in Kraft, bestätigt ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH.

Das Problem mit den Spielzeugen: Die Batterien. Angetrieben werden die Geräte nämlich von Lithium-Ionen-Batterien. Und diese können sich, wenn sie nicht richtig verarbeitet sind, so überhitzen, dass es zu einem Brand kommt. Aus diesem Grund gelten bei Airlines ohnehin schon strenge Regeln, was den Batterientransport betrifft. Alles mit einer Leistung von über 160 Wattstunden darf nicht an Bord.

Hoverboards überschreiten Grenzwert

Offenbar ist auf vielen Hoverboards nicht ersichtlich, ob sie diese Grenzen einhalten. Laut einer Mitteilung der amerikanischen Fluggesellschaft Delta haben Untersuchungen aber ergeben, dass ein Großteil der Gefährte die kritische Grenze überschreitet. Daher hat auch Delta Air Lines am Donnerstag (10. Dezember) ein Verbot ausgesprochen. Auch bei der Billig-Konkurrentin Jetblue gelten die Gadgets als «No-go-Item».

Erst in der vergangenen Woche hatte die britische Verbraucherschutzbehörde NTS Konsumenten vor den Spielzeugen gewarnt. Nach einigen Fällen, in denen die Spielzeuge spontan Feuer gefangen hatten, hatte sie Tausende Hoverboards an Importhäfen untersuchen lassen. Bei mehr als 15.000 hatte man Mängel an der Verkabelung, an Sicherheitsschaltern oder an Akkus festgestellt.

Gefährliche Fracht

Lithium-Ionen Batterien bereiten Airlines schon länger Sorgen. Viele von ihnen weigern sich inzwischen, die Batterien als Fracht in Passagierfliegern zu transportieren. Erst vor kurzer Zeit hatte Flugzeugbauer Boeing seinen Kunden dringend dazu geraten, keine großen Ladungen Lithium-Ionen-Batterien mehr zu transportieren. Die Gefahr, die von den entflammbaren Batterien ausgehe, stelle ein großes Sicherheitsrisiko dar und noch seien keine Verpackungs- und Transportlösungen gefunden, die einen Brand sicher verhindern.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA erklärte im Oktober,  dass man ein Verbot des Transports von Lithium-Ionen-Batterien an Bord von Passagierfliegern durchsetzen wolle. 113 Zwischenfälle zählte die FAA zwischen 1991 und 2010, die auf irgendeine Weise mit Lithium-Batterien zusammenhängen. Auch beim Absturz einer Boeing 747 von UPS im September 2010 wird vermutet, dass Batterien für ein Feuer an Bord und Rauchentwicklung im Cockpit verantwortlich waren. Das führte schließlich zum Kontrollverlust.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Das sind die neuen Allegris-Ziele von Lufthansa im Winter

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.

So bekommt ein Airbus A380 von Lufthansa in Dresden in sechs Wochen eine neue Business Class

Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.

Mann baut gigantisches Modell eines Airbus A380 von Lufthansa, das wirklich fliegt

Airbus A350 von Lufthansa und die Nationalspieler Goretzka, Sané und Kimmich: Ab in die USA.

Deutsche Nationalmannschaft fliegt mit Airbus A350 von Lufthansa zur WM

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies