Boeing 777X von Lufthansa: Kommt erst Ende des Jahrzehnts

Folgen des Flugbegleiter-StreiksLufthansa überprüft Routen und Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft kommt den Flugbegleitern entgegen. Das führt aber zu höheren Kosten. Darum überprüft Lufthansa Flotte und Streckennetz.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Streik der Flugbegleiter zeigt Folgen. Der Vorstand der Lufthansa lenkt ein und kommt den Streikenden von der Gewerkschaft Ufo entgegen. «Damit unsere Kunden nicht weiter durch die Auswirkungen des Streiks geschädigt werden, haben wir uns zu dieser abermaligen Verbesserung unseres Angebots durchgerungen», sagt Personalchefin Bettina Volkens.

Konkret ist Lufthansa zu diversen Zugeständnissen bereit, sollte der Streik umgehend abgebrochen werden. Statt einer Einmalzahlung von 2000 Euro an alle 19.000 Flugbegleiter bietet sie nun 3000 Euro. Zudem erhalten alle Flugbegleiter ab 2016 eine Gehaltserhöhung von 1,7 Prozent. Zusätzlich akzeptiert der Vorstand die Forderung bei der Ruhestandsregelung ab dem 55. Lebensjahr.

Asien, Afrika und Südamerika auf Prüfstand

Der Erfolg von Ufo hat aber eine Kehrseite. «Wir sind uns im Klaren darüber, dass die dringend notwendigen Verbesserungen der Kosten- und Wettbewerbspositionen mit diesem erneuten Entgegenkommen nicht erreicht werden können und sich der Abstand zu relevanten Wettbewerbern weiter vergrößert», sagt Vorstandsmitglied Karl Ulrich Garnadt. Deshalb müsse man die Planung bei Kapazität und Angebot für 2016 und die Folgejahre neu bewerten.

Das heißt: Der geplante Flottenausbau wird nicht in dem Ausmaß stattfinden, wie einst geplant. Gleichzeitig dürften ertragsschwache Routen gestrichen werden. Garnadt nennt dabei explizit «Strecken nach Asien, Afrika und Südamerika».

Mehr zum Thema

Pool des Hotels in Bengaluru (Skizze): Hier passierte der tragische Unfall.

Nach tödlichem Poolunfall: Swiss und Lufthansa wechseln nun doch das Crewhotel in Bengaluru

Digitale Bordkarte von Lufthansa: Der Online-Check-in geht bald nur noch über ein Kundenkonto.

Lufthansa Group gibt Online-Bordkarte nur noch mit Kundenkonto heraus

Lufthansa hat das Kapitel Airbus A340-600 beendet.

Lebe wohl, Lufthansa-A340-600! Die letzten Bilder aus Deutschland

Boeing 787-9 von Lufthansa: Ein Teil der neuen Exemplare sollen mehr Premium-Sitze erhalten.

Lufthansa plant größere Business Class für Boeing 787

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies