Lufthansa-Pilot: Ab Mittwoch im Arbeitskampf.

Lufthansa: Ausfälle schon vor Streik

Die Lufthansa-Piloten streiken. Darum muss die Fluglinie ab Mittwoch fast alle ihre Flüge streichen. Bis zu 150 Leute arbeiten daran, die Folgen möglichst gering zu halten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

425'000 Passagiere der Lufthansa müssen sich in den kommenden Tagen auf Stress einstellen. Die Piloten der deutschen Fluglinie streiken ab Mittwoch drei Tage lang. 3800 Flüge fallen aus, zusätzlich werden auch rund 500 der Billigtochter Germanwings nicht abheben.

Auch in der Lufthansa-Zentrale sorgt der Streik für einigen Stress. «Jetzt gerade geht es darum, die Passagiere so schnell und umfassend wie möglich über die Streichungen zu informieren», erklärt ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Zwei Drittel aller Annullationen habe man bisher veröffentlicht. Zusätzlich versuche man alle Passagiere per Email oder SMS zu erreichen. «Die Besetzung unserer Call Center haben wir wegen des Streiks verdoppelt», berichtet der Sprecher weiter.

Lufthansa führt Krisenstab mit zehn Personen

Schon jetzt melden sich bei der Lufthansa Tausende Passagiere, die wissen wollen, was nun ihre Möglichkeiten sind. Bei den Umbuchungen greife man als erstes auf die eigenen Partner zurück. «Aber wir haben Zugriff auf alle Buchungssysteme», so der Sprecher der Airline. Im Zweifel müsse man dann auch auf die Konkurrenz umbuchen.

Der Krisenstab, der sich mit den Folgen des Streiks beschäftigt, umfasst im Kern zehn Leute. Flugbetrieb, Crew, Management und Kommunikation - alles davon muss abgedeckt sein. Mit den unmittelbar an diese Leute angegliederten Mitarbeitern umfasst die Anzahl der Streik-Taskforce der Lufthansa 150 bis 200 Personen.

Längere Übernachtungen für die Crews

Denn einfach ist die Planung nicht. «So kann es etwa sein, dass bereits am Dienstag Flüge ausfallen, auch wenn der Streik erst am Mittwoch beginnt», so der Lufthansa-Sprecher. Der Grund: «Wir müssen Flieger und Crew am Ende des Streiks auch da haben wo sie gebraucht werden.»

Wenn etwa ein Flieger in Seattle nötig sei, der aber wegen des Streiks nicht dort hinkommen kann, dann müsse man bereits einen früheren Flug mit dem Jet von Seattle weg streichen. Und das wiederum bedeutet, dass im Zweifel eine längere Übernachtungszeit für die betroffenen Crews eingeplant werden muss.

Mehr zum Thema

Boeing 787-9 von Lufthansa: Ein Teil der neuen Exemplare sollen mehr Premium-Sitze erhalten.

Lufthansa plant größere Business Class für Boeing 787

Die D-AIHZ beim Abflug aus Düsseldorf: Steht nun in Teruel.

Jetzt haben alle Airbus A340-600 von Lufthansa Deutschland verlassen

ticker-lufthansa

D-AIHW: Auch dritter Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf verlassen

ticker trauer

Lufthansa-Crewmitglied stirbt während Layover in Bengaluru

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack