Airbus A350 in den Farben von Lufthansa: Nächster Stopp - München!

Leisere FlugzeugeLufthansa stationiert erste Airbus A350 in München

Der Flughafen München kommt zuerst dran. Lufthansa wird ihre 10 ersten Airbus A350 am bayerischen Drehkreuz stationieren. Dahinter steckt wohl auch politisches Kalkül.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Sie fliegen nach Chicago, Kapstadt, Peking, São Paulo oder Vancouver. 19 A340-600 stehen derzeit für Lufthansa in München. Die deutsche Fluggesellschaft setzt die 297-plätzigen Maschinen für den Großteil ihrer Langstreckenflüge ab der bayerischen Hauptstadt ein. Ab Januar 2017 werden sie nach und nach ersetzt, wie Lufthansa am Mittwoch (17. Februar) bekanntgab.

Lufthansa hat beschlossen, die ersten zehn ihrer Airbus A350-900 am Drehkreuz München zu stationieren und nicht an der Heimbasis Frankfurt. «Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden auf Langstreckenflügen ab München den modernsten Flugzeugtyp bieten können», kommentiert Thomas Winkelmann, Leiter des Lufthansa-Hubs im Süden der Bundesrepublik. Die A350 werden mit 293 Sitzen leicht weniger Passagieren Platz bieten als die bisherigen A340-600. In der Business Class werden 48, in der Premium Economy für 21 und in der Economy Class 224 Menschen Platz finden. Der größte Unterschied ist aber: Es wird keine First Class mehr geben.

A350 soll München weniger Lärm bringen

Dass Lufthansa für die Stationierung ihrer ersten A350 München wählt, kommt wohl nicht von ungefähr. Denn sie ist brennend daran interessiert, dass München eine dritte Startbahn bekommt. Letztes Jahr hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auch die letzten Beschwerden von Anwohnern und Bund Naturschutz gegen den Bau zurückgewiesen. Die Chancen für eine Verwirklichung des Projekts, das aus dem Jahr 2005 stammt, sind daher wieder bedeutend größer als auch schon. 2012 hatte sich die Bevölkerung in einer Bürgerbefragung gegen die dritte Startbahn gestellt.

Nun schickt Lufthansa auch noch den A350 aufs Spielfeld. «Der A350 ist ein wichtiger Schritt in Richtung aktiver Schallschutz», erklärt Winkelmann anlässlich des Entscheids. Das Flugzeug produziere einen 30 Prozent kleineren Lärmteppich als vergleichbare Typen. Damit versucht die größte Kundin des Flughafens den Gegnern weiter Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie argumentieren ja gerade mit den zusätzlichen Emissionen.

Wohin die restlichen A350 kommen ist noch unklar

Lufthansa bestellte insgesamt 25 Airbus A350-900. Über den Einsatz der restlichen 15 Flugzeuge werde noch entschieden, so die Fluglinie. Im kommenden Sommer besteht die Münchner Flotte aus insgesamt 26 Langstrecken-Flugzeugen, darunter 19 Flugzeuge vom Typ A340-600 und 7 Flugzeuge vom Typ A330-300.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack