Airbus A320 Neo von Lufthansa: Bald müsste er ankommen.

TriebwerkeAirbus macht beim A320 Neo Druck auf Pratt & Whitney

Wegen Problemen mit den Triebwerken musste Airbus die Auslieferung des A320 Neo an Erstkundin Lufthansa verschieben. Jetzt ist klar, an was es genau lag.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nachdem Qatar Airways sich über die Triebwerke des A320 Neo beschwert und die Annahme der ersten Jets verweigert hatte, wurde Lufthansa Erstkundin des Airbus A320 Neo. Doch auch in Frankfurt muss man sich noch immer gedulden. Eigentlich hätte der erste Jet der neuen Generation schon Ende 2015 bei der Fluggesellschaft eintreffen sollen.

Nun hat Airbus-Chef Fabrice Brégier versprochen: Noch in diesem Monat – also innerhalb der nächsten zwei Wochen – soll der erste Airbus A320 Neo bei Lufthansa eintreffen. «Wir wollten eigentlich Ende 2015 liefern, das hat sich verspätet. Aber noch im Januar wird es soweit sein, innerhalb der kommenden zwei Wochen», so Brégier bei der Präsentation der Airbus-Jahreszahlen. «Das Flugzeug ist fertig», versichert der Manager. Man müsse nun einfach noch die bürokratische Checkliste abarbeiten und darauf achten, dass alle Dokumente ordnungsgemäß bearbeitet wurden.

Probleme bei Triebwerken des A320 Neo

Grund für die Verspätung sind Probleme mit den Triebwerken. Hersteller Pratt & Whitney hatte im Dezember eingestanden, dass eine mangelnde Kühlung zu Schäden an den Triebwerken führen kann. Daher empfahl man den Airlines, diese nach dem Anschalten drei Minuten laufen zu lassen, um sie mit Luft zu kühlen. Qatar Airways schäumte daraufhin – das würde die Umschlagzeit am Flughafen verlängern – und zudem noch mehr Treibstoff verbrauchen. Auch Analysten wetterten, dieses Detail stelle die ganze Effizienz der Triebwerke in Frage.

Airbus hat dem Triebwerkshersteller nun offenbar Druck gemacht. Pratt & Whitney musste an Hard- und Software Änderungen vornehmen, berichtet Brégier. Das Problem mit der langen Startzeit «wird sich bessern.» Ob es nun bei dem Lufthansa-Flieger schon der Fall ist, wird aus Brégiers Äußerungen nicht ganz klar. Doch er deutete es zumindest an. «Die Triebwerke werden alle von uns im Vertrag versprochenen Einsparungen einhalten.»

Produktion nach und nach hochfahren

Als zweiter Kunde soll nun Qatar Airways den A320 Neo erhalten, ein genaues Datum ist aber nicht bekannt. Nach der Golfairline soll dann die indische Billigairline Indigo dran kommen. Dann werde man den Lieferprozess nach und nach hochfahren. Man habe zum Glück flexible Kunden. In der zweiten Jahreshälfte will Airbus dann auch den Ausstoß erhöhen, 2017 sollen es schon 50 Flieger im Monat sein, 2019 sogar bis zu 63.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten

ticker-airbus-beluga

Airbus und Air France-KLM bündeln A350-Ersatzteilversorgung

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack