Das Turboprop-Konzept: Nimmt rund 100 Fluggäste auf und fliegt bis zu 1850 Kilometer weit.

Potenzieller ErstkundeLufthansa redet mit Airbus über Wasserstoffflieger

Die deutsche Airline tauscht sich mit Airbus über die Wasserstoffpläne des Flugzeugbauers aus. Lufthansa kann sich sogar vorstellen, Erstkunde zu werden.

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Im vergangenen September stellte Airbus drei Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge vor. Im Dezember legte der Flugzeugbauer einen vierten Entwurf nach. Bis 2035 soll aus diesen Ideen mindestens ein betriebsbereites Verkehrsflugzeug entstehen.

Zwei Kompetenzzentren für das Projekt namens Zero E werden laut Airbus bis 2023 in Nantes und Bremen betriebsbereit sein, um Wasserstofftanks zu bauen. Ein erster Flugtest ist für 2025 geplant. Dabei hat Airbus auch Tests mit einem A380 im Visier.

Wird Lufthansa Erstkunde?

Interesse zeigt nun Lufthansa. «Wir sind mit Airbus im Dialog zum Wasserstoffflugzeug», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag (5. August) im Gespräch mit Journalisten. Auch mit Triebwerksbauern sei man im Austausch zu neuen Antrieben, manchmal über Lufthansa Technik, manchmal über die Airline Lufthansa selber.

«Wir sind Launch Customer jedes zweiten Flugzeuges gewesen, das Airbus je gebaut hat», so Spohr weiter. «Wenn Airbus irgendwann ein Wasserstoffflugzeug baut, gibt es 50 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass wir wieder Lauching Customer sind.» Kein Interesse zeigte Spohr derweil an elektrischen Mini-Frachtern, wie DHL Express sie bestellt hat.

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