Wasserstoffflieger von Airbus: So könnte er aussehen.

Forschung in BremenAirbus will 2025 erstmals mit Wasserstofftanks abheben

Der europäische Flugzeugbauer schafft zwei Kompetenzzentren. In Nantes und Bremen sollen Experten die Tanks entwickeln, die für ein Wasserstoffflugzeug zentral sind.

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Die französische Regierung gab den Takt vor: Im Gegenzug für Hilfe in der Corona-Krise stellte sie vor einem Jahr auch Forderungen an Airbus. Eine war, dass der Flugzeugbauer zwischen 2030 und 2035 ein Regionalflugzeug und ein Mittelstreckenflugzeug baut, das keinerlei CO2-Emissionen ausstößt.

Vier Konzepte stellte Airbus in der Folge vor. Allen Flugzeugen gemein ist, dass sie mit Wasserstoff angetrieben werden sollen. Zero-E nennt der Konzern sie und bis 2035 soll eines von ihnen fliegen. Als «erstes emissionsfreies Verkehrsflugzeug der Welt».

Forschung in Nantes und in Bremen

An diesem Termin hält man in Toulouse fest, vor allem in Bezug auf ein Regionalflugzeug. Größere Flieger mit Wasserstoff werde es wohl nicht vor 2050 geben, so Airbus kürzlich. Im Hinblick auf das Programm schafft der Konzern jetzt zwei Kompetenzzentren. Sie werden im französischen Nantes und in Bremen aufgebaut.

Ihr Ziel wird es sein, sogenannte kryogenen Tanks zu entwickeln - also Tanks, in denen Wasserstoff in flüssigem Zustand bei tiefkalten Temperaturen gespeichert werden kann. Sie sind ein zentraler Bestandteil eines künftigen Zero-E-Flugzeuges und in der Entwicklung knifflig. Denn sie fallen zwischen drei und vier Mal größer aus als Kerosintanks. Zudem muss der flüssige Wasserstoff mit zusätzlichen, aufwendigen Systemen gekühlt werden.

Ab 2023 voll in Betrieb

Die Kompetenzzentren in Nantes und Bremen werden bis 2023 voll betriebsbereit sein, um Wasserstofftanks zu bauen, heißt es von Airbus. Ein erster Flugtest sei für 2025 geplant.

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