Zero EWarum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Zwei der drei Wasserstoffflieger, die Airbus präsentiert, unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht sehr von heutigen Flugzeugen. Ein wichtiges Detail ist jedoch anders.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Drei Konzepte für das Flugzeug der Zukunft stellte Airbus am Montag (21. September) vor. Das Bild des Blended-Wing-Body-Fliegers, bei dem Flügel und Rumpf ineinander übergehen, ist klar als grober Entwurf erkennbar, bei dem zum Beispiel die Größenverhältnisse noch nicht stimmen. Die beiden anderen Konzepte, eines Turboprop, eines Düsenjet, sehen dagegen auf den ersten Blick aus wie heutige Flugzeuge.

Wer genauer hinschaut, bemerkt aber, dass beide Flieger im hinteren Teil keine Fenster haben. Der Grund dafür ist der Antrieb. Die Maschinen sollen mit Wasserstoff abheben. Der ist zwar deutlich leichter als Kerosin, verfügt aber über ein viel größeres Volumen. Zudem muss er auf minus 253 Grad gekühlt werden, damit nicht mehr gasförmig, sondern flüssig ist.

Tanks brauchen mehr Platz

In den Tragflächen ist daher nicht mehr genug Platz für die Tanks. Diese werden bei den sogenannten E-Zero-Flugzeugen von Airbus im Heck untergebracht. Da dort dann keine Passagiere sitzen, sind auch keine Fenster nötig. Um eine ähnliche Anzahl von Reisenden zu befördern, muss ein Wasserstoff-Flieger somit länger sein als ein entsprechendes herkömmliches Flugzeug. Oder der Rumpf muss einen größeren Durchmesser haben.

Airbus-Chefingenieur Jean-Brice Dumont erklärte, mehr gestalterischen Freiraum biete allerdings sowieso das Blended-Wing-Body-Konzept. Hier sei man freier in der Aufteilung von Treibstofftanks und Passagierkabine. Es sei das revolutionärere Konzept.

Auch Brennstoffzelle geplant

Airbus' Technik-Chefin Grazia Vittadini erklärte, beim Antrieb der Flieger werde es sich um einen Hybrid handeln. Zum einen werde die modifizierte Gasturbine Wasserstoff verbrennen statt bisher Kerosin. Zum anderen soll im Triebwerk zusätzlich per Brennstoffzelle aus Wasserstoff elektrische Energie gewonnen werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der E-Zero-Flieger von Airbus.

Mehr zum Thema

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Prototyp der HY4: Strom für Elektromotoren aus Wasserstoff.

Taugt Wasserstoff als Revolutionär der Luftfahrt?

Airbus-Entwickler: Die französische Regierung will einen Nachfolger für den Airbus A320.

Frankreich will bis 2035 einen grünen Airbus A320

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies