Zero EWarum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Zwei der drei Wasserstoffflieger, die Airbus präsentiert, unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht sehr von heutigen Flugzeugen. Ein wichtiges Detail ist jedoch anders.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Drei Konzepte für das Flugzeug der Zukunft stellte Airbus am Montag (21. September) vor. Das Bild des Blended-Wing-Body-Fliegers, bei dem Flügel und Rumpf ineinander übergehen, ist klar als grober Entwurf erkennbar, bei dem zum Beispiel die Größenverhältnisse noch nicht stimmen. Die beiden anderen Konzepte, eines Turboprop, eines Düsenjet, sehen dagegen auf den ersten Blick aus wie heutige Flugzeuge.

Wer genauer hinschaut, bemerkt aber, dass beide Flieger im hinteren Teil keine Fenster haben. Der Grund dafür ist der Antrieb. Die Maschinen sollen mit Wasserstoff abheben. Der ist zwar deutlich leichter als Kerosin, verfügt aber über ein viel größeres Volumen. Zudem muss er auf minus 253 Grad gekühlt werden, damit nicht mehr gasförmig, sondern flüssig ist.

Tanks brauchen mehr Platz

In den Tragflächen ist daher nicht mehr genug Platz für die Tanks. Diese werden bei den sogenannten E-Zero-Flugzeugen von Airbus im Heck untergebracht. Da dort dann keine Passagiere sitzen, sind auch keine Fenster nötig. Um eine ähnliche Anzahl von Reisenden zu befördern, muss ein Wasserstoff-Flieger somit länger sein als ein entsprechendes herkömmliches Flugzeug. Oder der Rumpf muss einen größeren Durchmesser haben.

Airbus-Chefingenieur Jean-Brice Dumont erklärte, mehr gestalterischen Freiraum biete allerdings sowieso das Blended-Wing-Body-Konzept. Hier sei man freier in der Aufteilung von Treibstofftanks und Passagierkabine. Es sei das revolutionärere Konzept.

Auch Brennstoffzelle geplant

Airbus' Technik-Chefin Grazia Vittadini erklärte, beim Antrieb der Flieger werde es sich um einen Hybrid handeln. Zum einen werde die modifizierte Gasturbine Wasserstoff verbrennen statt bisher Kerosin. Zum anderen soll im Triebwerk zusätzlich per Brennstoffzelle aus Wasserstoff elektrische Energie gewonnen werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der E-Zero-Flieger von Airbus.

Mehr zum Thema

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Prototyp der HY4: Strom für Elektromotoren aus Wasserstoff.

Taugt Wasserstoff als Revolutionär der Luftfahrt?

Airbus-Entwickler: Die französische Regierung will einen Nachfolger für den Airbus A320.

Frankreich will bis 2035 einen grünen Airbus A320

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies