Airbus A319 von Lufthansa: Seit Mittwoch befindet sich das Personal im Arbeitskampf.

TarifkonfliktLufthansa-Streik geht auch am Samstag weiter

Der Arbeitskampf geht weiter: Auch am Samstag wollen die Piloten der Lufthansa streiken. Dieses Mal ist wieder die Langstrecke betroffen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am Samstag (26. November) werden die Lufthansa-Piloten den vierten Tag in Folge streiken. Das kündigt die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit an. Laut der Mitteilung sind dieses Mal alle Langstreckenverbindungen betroffen.  Die Kurzstreckenziele dagegen werden angeflogen. Am Freitag werden umgekehrt die Kurzstreckenverbindungen bestreikt und die Langstrecken werden bedient. Am ersten Streiktag waren 879 Flüge ausgefallen, am zweiten Tag 912 und am Freitag werden es laut der Lufthansa 830 Flüge sein.

Der Ton zwischen Airline und Gewerkschaft wird immer schärfer. «Die heutige Aussage von Herrn Spohr, die Zukunft der Lufthansa stehe durch eine Gehaltsanpassung beim Cockpitpersonal auf dem Spiel, stellt eine völlig überzogene Dramatisierung dar», wird Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik bei der Gewerkschaft, zitiert.

Kosten von mehreren Millionen Euro

Das Schlichtungsangebot wolle man nicht annehmen. «Eine Schlichtung nach mehr als vier Jahren Verhandlungen macht nur dann Sinn, wenn der ernsthafte Wille an einem solchen Kompromiss nicht durch Scheinangebote konterkariert wird.» Die Vereinigung Cockpit hatte eine Lohnnachforderung von 3,66 Prozent pro Jahr seit 2012 gefordert. Lufthansa hatte dagegen zuletzt eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings angeboten.

Der Streik ist der 14. innerhalb von drei Jahren. Lufthansa beklagte sich bereits öffentlich über den Arbeitskampf: «Mehrfach hat Lufthansa der Vereinigung Cockpit eine Schlichtung angeboten, um den Tarifkonflikt unter Vermittlung eines neutralen Dritten zu lösen. Dies wurde stets abgelehnt». Laut Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr liegen die Kosten für den Streik bei der Lufthansa pro Tag «im oberen einstelligen Millionenbereich.»

[poll id="15"]

Mehr zum Thema

lufthansa airbus a321 200 de

Wer bei Lufthansa eine Teilstrecke auslässt, muss jetzt ganz genau erklären, warum

ticker-lufthansa

Gewerkschaft meldet hohe Beteiligung der Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa-Streik

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack