«Annulliert»: Wird man am Montag wohl öfter lesen.

LohnstreitLufthansa-Piloten streiken auch am Donnerstag

Kaum hat der Streik begonnen, wird er ausgeweitet. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft die Piloten von Lufthansa auf, auch am Donnerstag nicht zu arbeiten.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die Anzeigetafeln an Deutschlands Flughäfen zeigen heute vor allem ein Wort: «annulliert». Weil ihre Piloten streiken, muss Lufthansa am Mittwoch mindestens 876 Flüge streichen, 51 davon sind Langstreckenverbindungen. Um Passagieren eine Alternative bieten zu können, erhöht die deutsche Fluggesellschaft die Kapazitäten zwischen ihren Drehkreuzen Frankfurt, Wien und Zürich. Reisende aus Deutschland sollen mit Austrian Airlines und Swiss doch noch an ihr Ziel in Übersee kommen.

Eine Entspannung im Konflikt zwischen Management und Piloten ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die Vereinigung Cockpit hat den Streik bereits ausgeweitet. Man habe die Piloten bei Lufthansa auch für Donnerstag zum Streik aufgerufen, teilte die Gewerkschaft am Dienstagabend mit. Dann soll ebenfalls von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr nicht geflogen werden. Man bedauere die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere, Kabinenbesatzungen und Bodenmitarbeiter, so die Vereinigung Cockpit.

Verhärtete Fronten

Der Streik ist der 14. innerhalb von drei Jahren. Die Vereinigung Cockpit hatte eine Lohnnachforderung von 3,66 Prozent pro Jahr seit 2012 gefordert. Lufthansa hatte dagegen zuletzt eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings angeboten. Die Fronten sind verhärtet. «Mehrfach hat Lufthansa der Vereinigung Cockpit eine Schlichtung angeboten, um den Tarifkonflikt unter Vermittlung eines neutralen Dritten zu lösen. Dies wurde stets abgelehnt» beklagt sich die Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker 100 jahre lufthansa

D-AIXL: Airbus A350 von Lufthansa fliegt nach Châteauroux - er bekommt dort die Jubiläumslackierung

ticker 100 jahre lufthansa

Vor exakt 100 Jahren wurde Luft Hansa gegründet - Vorstand von Lufthansa Group dankt heutigen Mitarbeitenden für ihren Beitrag

ticker 100 jahre lufthansa

Lufthansa will im Jubiläumsjahr «Verantwortung im Nationalsozialismus kritisch beleuchten»

ticker 100 jahre lufthansa

Das plant Lufthansa 2026 zum 100 Jahr-Jubiläum

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies