Lufthansas Airbus A380 mit dem Kennzeichen D-AIMK bei seiner Taufe auf den Namen Düsseldorf im Jahr 2014: Hebt bald wieder ab.

D-AIMKLufthansa fliegt ersten Airbus A380 am Freitag nach Frankfurt

Vier Superjumbos reaktiviert die deutsche Fluggesellschaft für den kommenden Sommer. Am Freitag fliegt der erste dieser vier Airbus A380 von Teruel nach Frankfurt.

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Es sind mehr als 900 Tage. Seit Anfang Mai 2020 steht der Airbus A380 mit dem Kennzeichen D-AIMK nun schon Teruel. Doch bald wird der Superjumbo von Lufthansa den spanischen Flugzeugparkplatz verlassen. Am Freitag (2. Dezember) gegen 11 Uhr soll das Flugzeug mit dem Taufnamen «Düsseldorf» in Richtung Frankfurt abheben.

Die D-AIMK ist der erste von insgesamt vier A380, die Lufthansa reaktiviert und im kommenden Sommer ab München einsetzen wird. Dafür laufen bereits seit Mitte Oktober Arbeiten an dem riesigen Vierstrahler. Doch das reicht noch nicht für die Rückkehr in den Betrieb. Nach der Rückkehr aus Spanien wird der Flieger umfassend gewartet.

Reaktivierung sehr viel Arbeit

Dirk Meyer, der bei Lufthansa aktuell auf Wartungsseite für die Einführung der Boeing 787 verantwortlich ist und bis 2020 Wartungsleiter für den A380 war, sagte kürzlich, es

stehe «ein Riesenprogramm» an, um die Superjumbos wieder in Betrieb zu nehmen. «Und wir haben einen Heidenrespekt davor», so Meyer. Zahlen nennt Lufthansa nicht.

Einen Einblick in den Umfang einer A380-Reaktivierung gab dagegen Qantas-Chef Alan Joyce. Die australische Airline hatte in der Pandemie ihre Superjumbos in der Mojave-Wüste in den USA eingelagert. «Um nur einen A380 aufzuwecken, braucht es 4500 Stunden oder zwei Monate an Arbeitskraft», erklärte Joyce. Unter anderem würde alle 22 Räder und alle 16 Bremsen jedes Superjumbos ersetzt. «Und das alles nur, um aus der Wüste nach Los Angeles oder zu einer anderen Wartungseinrichtung zu gelangen», so Joyce.

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