Economy Class von Lufthansa: Die Bedienung der Gäste wird neu geplant.

LangstreckeLufthansa entwickelt neues Economy-Servicekonzept

Auf Langstreckenflügen lässt die Fluglinie künftig einen Flugbegleiter weniger mitfliegen. Darum plant Lufthansa die Art neu, wie Economy-Passagiere bedient werden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Preise für Langstreckenflüge sind unter Druck. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Treibstoff. Kein Wunder, dass Fluggesellschaften weltweit nach Sparmaßnahmen suchen. Das Lufthansa-Management hat nun eine ausgemacht: Auf Flügen mit Airbus A330, A340 und A350 sollen künftig nur noch neun Flugbegleiter mitfliegen - einer weniger als bisher.

Zwei Hände weniger, die helfen können - das muss irgendwie kompensiert werden. Lufthansa entwickelt deshalb derzeit ein neues Servicekonzept für die Economy Class. «Wir haben den Prozess gestartet. Wir schauen kontinuierlich, wie wir die Gäste noch besser und effizienter betreuen können», bestätigt ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Konkret geht es um die Neugestaltung von Abläufen und potenziell auch von Arbeitsutensilien.

Dinge vor dem Flug erledigen

Es gehe dabei «auch um Details», so der Sprecher. So schaue man etwa, wann man im Serviceablauf die Erfrischungsgetränke anbiete und den Müll einsammle. Lufthansa untersucht zudem, welche Arbeitsschritte schon vor dem Abflug erledigt werden können, damit sie auf dem Flug nicht mehr die Flugbegleiter belasten. «Die Änderungen sind im Interesse des Kunden», verspricht der Sprecher.

Ein Blick auf Konkurrentin KLM zeigt, in welche Richtung es auch bei Lufthansa gehen dürfte. Die niederländische Nationalairline hat im Sommer die Besatzung auf Langstreckenflügen um einen Flugbegleiter reduziert. Sie legt seither den Passagieren schon vor dem Start bereits eine Wasserflasche, ein Erfrischungstuch und Kopfhörer auf den Sitz, damit diese nicht mehr später verteilt werden müssen.

KLM ist schon weiter

Noch eine andere Änderung hat KLM eingeführt. Sie nutzt kleinere Tabletts, damit mehr davon in einen Trolley passen. Die Crew muss daher nicht so oft hin und her laufen, um Nachschub zu holen.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Lufthansa: Der zweite Purser kann sich weiterhin auf Spezialaufgaben konzentrieren.

Lufthansa bürdet Pursern doch nicht mehr Arbeit auf

Flugbegleiterin von KLM: Neuer Bordservice.

KLM strafft Bordservice wegen Personalreduktion

ticker-lufthansa

Lufthansa: Erste Allegris-First-Class-Prämienflüge bei Miles & More verfügbar

Airbus A380 von Lufthansa: Warum setzte ein Superjumbo in München zu früh auf?

Airbus A380 von Lufthansa trifft bei Landung in München einen Teil der Pistenbefeuerung

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack