Lufthansa-Jets: Bald nicht mehr in Jekaterinburg.

Lufthansa: Weg aus Jekaterinburg

Die deutsche Fluglinie stellt die Flüge in die russischen Stadt ein. Laut Lufthansa aus wirtschaftlichen Gründen. In der Politik vermutet man andere Gründe.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Mitte Januar 2014 ist es vorbei. Dann stellt die deutsche Lufthansa ihre Flüge ins russische Jekaterinburg ein. Zehn Jahre lang ist die Airline in die russische Stadt geflogen. Man bedaure das Ende der Partnerschaft tief, heißt es von Seiten der Stadt. Als Grund für den Rückzug nennt Lufthansa-Sprecher Klaus Gorny wirtschaftliche Gründe. «Es ist ein ziemlich langer Flug, allein das verursacht schon hohe Kosten», erklärt er.

So könne man für die Tickets etwa nicht mehr verlangen als für die Strecke nach Rom. Der Flug sei aber etwa drei mal so lang. «Das ist der Hauptgrund», so Gorny. In der russischen Opposition wittert man allerdings weit heiklere Gründe. Russland habe Lufthansa gezielt vom Markt getrieben, so Politiker Alexander Burkow gegenüber der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Man wolle inländischen Anbieter schützen, die Deutschen hätten darunter zu leiden.

Unkomfortabler Abflugszeitpunkt

Allein der Abflugszeitpunkt um 4:00 Uhr morgens sei alles andere als komfortabel gewesen, so der Politiker. Aber auch andere Maßnahmen hält er für möglich. Der Flughafen von Ekaterinburg redet laut Informationen der Medien momentan mit fünf russischen Anbietern über die Möglichkeit, die Slots von Lufthansa ab Januar zu füllen.

Dass der Abschied für immer sei, sei indes nicht gesagt, fügt Lufthansa-Sprecher Gorny an. «Russland ist natürlich langfristig auch ein interessanter Markt», sagt er. «Zu Beispiel ist die Expo 2020 in Ekaterinburg eine interessante Sache.» Man behalte den Markt also scharf im Auge.

Mehr zum Thema

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

Ilyushin-Chefs Daniil Brenerman vor der Il-114-300: Das erste Flugzeug hat jetzt die Kabinenausstattung bekommen.

Erster Blick in die Kabine der Ilyushin 114-300

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack