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Sitzplatzreservierung

Lufthansa bittet Premium-Eco-Passagiere zur Kasse

Lufthansa ist fündig geworden auf der Suche nach neuen Zusatzerlösen. Künftig kostet es, einen Sitzplatz in der Premium Economy zu reservieren.

Lufthansa

Paar in Lufthansa Premium Economy: «Uwe, die 110 Euro haben sich jetzt aber gelohnt.»

Im Fachjargon werden sie Ancillary Revenues genannt. Die Zusatzerlöse gelten als der neue heilige Gral in der Luftfahrtbranche. Mit bezahltem Essen, Zuschlägen für Gepäck oder Reservierungsgebühren können Fluggesellschaften die stetig sinkenden Erlöse aus dem Ticketverkauf etwas ausgleichen. Bei der Lufthansa-Gruppe sollen die Zusatzerlöse in den kommenden drei Jahren von heute 585 Millionen auf rund 890 Millionen Euro steigen.

Dabei macht Lufthansa schnell vorwärts. Im Juli erhöhten die Fluggesellschaften der Gruppe die Preise für Sitzplatzreservierungen für Flüge innerhalb Europas und Mittelstreckenverbindungen. Nun werden die Premium-Economy-Passagiere zur Kasse gebeten. Ab dem 18. September 2019 verlangen Lufthansa und Austrian eine Gebühr für die Reservierung eines Sitzplatzes in der Zwischenklasse, wie das Portal Travel Dealz schreibt.

Oder warte bis zum Check-in

Je nach Strecke verlangen die beiden Fluggesellschaften zwischen 35 und 55 Euro pro Flug. Bisher waren Sitzplatzreservierungen in der Premium Economy gratis. Künftig kann man sich nur noch als Vielflieger mit Hon- oder Senator-Status kostenlos einen bestimmten Premium-Economy-Sitz sichern. Oder man wartet bis zum Check-in – allerdings ohne Garantie, dann auch den Platz zu bekommen, den man gerne will.



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