ATR 72 von Intersky: Die Airline bietet Spezialtarife wegen des Streiks.

Mehr Nachfrage und SpezialpreiseAirlines profitieren vom Bahnstreik

Die deutsche Bahn-Gewerkschaft GDL streikt 138 Stunden lang. Für Reisende ist das ärgerlich. Airlines hingegen profitieren teils. Lufthansa hat aber auch zu kämpfen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Bahnkunden gehen den erneuten Streik der deutschen Gewerkschaft GDL inzwischen offenbar routiniert an. Das Gewusel an den Bahnhöfen, das bei den letzten Malen noch an der Tagesordnung war, bleibt größtenteils aus. Schlangen entstehen dafür an den Ticketschaltern von Fluggesellschaften. Passagiere versuchen, an den Flughäfen noch schnell eine Alternative für ihre Bahnreise zu finden.

Bei Air Berlin meldet man bereits einen leichten Anstieg von Buchungsanfragen. Andere versuchen proaktiv, vom Arbeitskampf der Lokführer zu profitieren, so etwa die Regionalairline Intersky. «Wir haben wegen des Bahnstreiks kurzerhand zusätzliche Bestpreis-Tickets zu 99 Euro freigeschaltet», erklärt Geschäftsführer Roger Hohl.

Lufthansa hat zu kämpfen

Intersky fliegt von Friedrichshafen bis zu drei Mal täglich die innerdeutschen Destinationen Berlin, Hamburg und Düsseldorf an. Ab Memmingen fliegt sie ein Mal täglich nach Berlin und Hamburg.

Bei Lufthansa hat man in erster Linie selbst mit dem Streik zu kämpfen. Denn die Deutsche Bahn fährt im Auftrag der Fluglinie in einem Art Codeshare auf den Strecken Karlsruhe - Frankfurt, Kassel - Frankfurt, Düsseldorf - Frankfurt, Köln - Frankfurt sowie Stuttgart - Frankfurt. Diese seien vom Streik betroffen, teilt Lufthansa mit. Man versuche, alle betroffenen Gäste auf alternative Verbindungen umzubuchen.

Mehr zum Thema

Bombardier CRJ 900 der Ciytline: Saarbrücken wird die temporäre Heimat.

Hier parkt Lufthansa die Flugzeuge von Cityline

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

So soll der Riesen-Stellenabbau bei Lufthansa ablaufen

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Der erste Airbus A350-1000 von Lufthansa: Soll ab Ende Oktober im regulären Einsatz stehen.

Lufthansas erster Airbus A350-1000: Konfiguration, geplanter Starttermin und erste mögliche Ziele

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies