Venezolanisches Sparschwein: Das Geld der Airlines bleibt drin.

Eingefrorene Gelder in VenezuelaLufthansa und Co. lehnen Deal ab

Fluglinien wie Air France, Lufthansa oder Iberia lehnen ein Angebot Venezuelas ab. Sie pochen weiter auf Rückzahlung blockierter Ticketerlöse.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Rodolfo Marco Torres vermeldete den Durchbruch umgehend. Bei Twitter gab der venezolanische Finanzminister am 26. Mai bekannt, man habe Geld an sechs ausländische Fluggesellschaften überwiesen. Aero México, Insel Air, Tame Ecuador und Aruba Airlines bekamen die Ausstände von 2013, Avianca bekam die für 2012 ausbezahlt. Was Torres nicht sagte: 16 Fluglinien weigerten sich, den Deal mit der Regierung einzugehen.

Sitzplätze oder Frachtkapazitäten, die ausländische Fluglinien in Venezuela verkaufen, werden in der heimischen Währung Bolívar bezahlt. Allerdings gelten im Land Devisenbeschränkungen. Der Umtausch in Dollar wird von einer staatlichen Behörde abgewickelt. Doch die hielt seit Längerem Zahlungen in Milliardenhöhe zurück. Offenbar fehlen dem Land die Devisen. Daher warten die Airlines auf viele Milliarden. Alleine die Lufthansa hat 100 Millionen Dollar ausstehend.

Elf Fluglinien reduzieren Angebot

Dennoch unterschrieb die Lufthansa das Angebot nicht, welches die Regierung in Caracas den Fluglinien machte. Auch Air Canada, Air France, Alitalia, American Airlines, Avianca, Caribbean Airlines, Copa Airlines, Delta Air Lines, Federal Express, Iberia, Lacsa, Lan Airlines, Taca, Tap und United Airlines machen nicht mit, wie die Agentur Lusa berichtet.

Elf der 25 Fluglinien, die nach Venezuela fliegen, reduzierten seit Januar ihr Angebot. Dies berichtet der Airline-Verband Asociación de Líneas Aéreas en Venezuela Alav. Die neuste Ankündigung kommt von American Airlines. Die Fluglinie streicht ab Juli 38 von 48 wöchentlichen Flügen ins südamerikanische Land. Die Unmöglichkeit, Gewinne aus dem Land zurückzuholen sei der Grund. Auch Air Canada und Alitalia stellten ihre Flüge nach Venezuela bereits ein.

Unattraktives Angebot

Die Lufthansa fliegt weiter nach Caracas. Allerdings kommt ein kleinerer Airbus A330 statt ein A340 zum Einsatz. Die Regierung hatte den Airlines angeboten, 3,8 Milliarden Dollar an Ticketerlösen schrittweise bis Ende 2015 freizugeben. Es werde der Wechselkurs verwendet, der am Tag des Kaufs der Tickets gegolten habe. Das ist den Fluglinien offenbar nicht genug.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

ticker lufthansa group

Lufthansa Group benennt Green Fare um

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

ticker-lufthansa

Schlichtung zwischen Lufthansa und Pilotengewerkschaft gescheitert

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack