Venezolanisches Sparschwein: Das Geld der Airlines bleibt drin.

Eingefrorene Gelder in VenezuelaLufthansa und Co. lehnen Deal ab

Fluglinien wie Air France, Lufthansa oder Iberia lehnen ein Angebot Venezuelas ab. Sie pochen weiter auf Rückzahlung blockierter Ticketerlöse.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Rodolfo Marco Torres vermeldete den Durchbruch umgehend. Bei Twitter gab der venezolanische Finanzminister am 26. Mai bekannt, man habe Geld an sechs ausländische Fluggesellschaften überwiesen. Aero México, Insel Air, Tame Ecuador und Aruba Airlines bekamen die Ausstände von 2013, Avianca bekam die für 2012 ausbezahlt. Was Torres nicht sagte: 16 Fluglinien weigerten sich, den Deal mit der Regierung einzugehen.

Sitzplätze oder Frachtkapazitäten, die ausländische Fluglinien in Venezuela verkaufen, werden in der heimischen Währung Bolívar bezahlt. Allerdings gelten im Land Devisenbeschränkungen. Der Umtausch in Dollar wird von einer staatlichen Behörde abgewickelt. Doch die hielt seit Längerem Zahlungen in Milliardenhöhe zurück. Offenbar fehlen dem Land die Devisen. Daher warten die Airlines auf viele Milliarden. Alleine die Lufthansa hat 100 Millionen Dollar ausstehend.

Elf Fluglinien reduzieren Angebot

Dennoch unterschrieb die Lufthansa das Angebot nicht, welches die Regierung in Caracas den Fluglinien machte. Auch Air Canada, Air France, Alitalia, American Airlines, Avianca, Caribbean Airlines, Copa Airlines, Delta Air Lines, Federal Express, Iberia, Lacsa, Lan Airlines, Taca, Tap und United Airlines machen nicht mit, wie die Agentur Lusa berichtet.

Elf der 25 Fluglinien, die nach Venezuela fliegen, reduzierten seit Januar ihr Angebot. Dies berichtet der Airline-Verband Asociación de Líneas Aéreas en Venezuela Alav. Die neuste Ankündigung kommt von American Airlines. Die Fluglinie streicht ab Juli 38 von 48 wöchentlichen Flügen ins südamerikanische Land. Die Unmöglichkeit, Gewinne aus dem Land zurückzuholen sei der Grund. Auch Air Canada und Alitalia stellten ihre Flüge nach Venezuela bereits ein.

Unattraktives Angebot

Die Lufthansa fliegt weiter nach Caracas. Allerdings kommt ein kleinerer Airbus A330 statt ein A340 zum Einsatz. Die Regierung hatte den Airlines angeboten, 3,8 Milliarden Dollar an Ticketerlösen schrittweise bis Ende 2015 freizugeben. Es werde der Wechselkurs verwendet, der am Tag des Kaufs der Tickets gegolten habe. Das ist den Fluglinien offenbar nicht genug.

Mehr zum Thema

Gäste in der First Class Suite Plus: Lufthansa rudert zurück.

Lufthansa rudert zurück und streicht Reservierungsgebühr für Doppelsuite

skyhub pad pad muc dat atr 72 10

Lufthansa hat Lust auf mehr ausgelagerte Kurzstrecken

lufthansa betakung boeing 747 400 01

Lufthansa will auch in Europa US-Treibstoff tanken dürfen

A319 City Airlines retrofit neu 1

So macht Lufthansa City Airlines aus ihren vier Airbus A319-Veteranen moderne Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg