Neuer Business-Class-Sitz der Lufthansa: Endlich Flatbed.

Lufthansa rüstet A380 um

Die deutsche Fluggesellschaft baut die Kabine ihrer Superjumbos um. Unter anderem werden neue Sitze in die Lufthansa-A380 eingebaut.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die erste Maschine ist bereits am Wochenende in Hamburg Fuhlsbüttel eingetroffen. Auf dem Gelände der Lufthansa-Technik wird der Airbus A380 nun umgerüstet. Bis März dauert es, die Innenausstattung zu erneuern. Wie die Zeitung Hamburger Abendblatt berichtet, sollen sowohl die Sitze der First als auch der Business Class erneuert werden. Außerdem will Lufthansa die Unterhaltungselektronik erneuern. Auf die neuen Sitze haben Passagiere lange gewartet.

Die Lufthansa hatte viel Kritik dafür eingesteckt, dass die bisherigen Business-Class-Sitze bisher nicht in eine flache, bettähnliche Position gebracht werden konnten. Das soll sich nun ändern. Neu kann man die Sitze in eine komplett waagerechte Schlafposition bringen. Ein Teil des neuen Designs polarisiert aber: Die Sitze sind V-förmig angeordnet. Einige Testpassagiere beklagten den dadurch drohenden «Füßeleffekt».

Fünf offene Bestellungen

Die erste A380 soll im März fertig sein, heißt es. Dann sollen nach und nach sechs weitere Jets folgen. Der Rest wird in Frankfurt umgerüstet. Insgesamt sind zehn A380 in der Flotte der deutschen Airline. Die Auslieferung von fünf weiteren Superjumbos steht noch aus. Diese sollen dann direkt mit der neuen Kabine ausgestattet sein, so Lufthansa, die bereits in anderen Langstreckenjets installiert ist.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier