A319 von Lufthansa: Mit einem solchen Flieger ereignete sich der Zwischenfall.

Rauch an Bord von Lufthansa-Airbus

Ein Airbus A319 musste wegen Rauch in der Kabine in Rimini außerplanmäßig landen. Nun untersuchen die Behörden den Zwischenfall.

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Schon wieder musste ein Flieger der Lufthansa notlanden. Und schon wieder war der Grund, dass in der Kabine Rauch entstanden war, dessen Quelle nicht eruierbar war. Und schon wieder war es ein Flugzeug von Airbus. Dieses Mal auf einem Flug von München nach Neapel.

Flug LH-1928 befand sich gerade über Rimini als ein merkwürdiger Geruch in der Kabine gemeldet wurde. Es habe «elektrisch gerochen», so ein Sprecher der Lufthansa gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Maschine sei daraufhin für eine außerplanmäßige Landung nach Rimini umgeleitet worden. Dort landete der Airbus A319 dann am frühen Nachmittag wieder sicher und ohne weitere Probleme. Für die Passagiere stellte die Fluggesellschaft eine Ersatzmaschine bereit, die sie dann mit einer Verspätung von etwa zwei bis drei Stunden nach Neapel brachte. Der Flieger wurde am Flughafen untersucht, aber bisher ohne ein konkretes Ergebnis, heißt es. Die italienische Luftfahrtbehörde ANSV stuft die Landung als «schweren Zwischenfall» ein und hat heute Freitag (25. November) eine Untersuchung eröffnet.

Untersuchung eröffnet

Lufthansa verzeichnete in letzter Zeit zwei weitere Zwischenfälle dieser Art - beide mit Airbus-Maschinen. Allerdings erwiesen sie sich allesamt als harmlos. Vor etwa einem Monat musste ein A320 im russischen Perm notlanden - ebenfalls, nachdem es einen beißenden Geruch in der Kabine gegeben hatte. Der genaue Ursprung war auch damals nicht bekannt. Einige Tage zuvor war ein Flieger aus dem gleichen Grund in Zürich gelandet. Dort kam der Geruch allerdings von einem im Ofen vergessenen Plastikteil. Man würde sich daher «entschieden dagegen wehren» bei den Zwischenfällen einen Zusammenhang zu vermuten oder es auf den Flugzeugtypen zu schieben, so der Lufthansa-Sprecher.

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