A319 von Lufthansa: Mit einem solchen Flieger ereignete sich der Zwischenfall.

Rauch an Bord von Lufthansa-Airbus

Ein Airbus A319 musste wegen Rauch in der Kabine in Rimini außerplanmäßig landen. Nun untersuchen die Behörden den Zwischenfall.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon wieder musste ein Flieger der Lufthansa notlanden. Und schon wieder war der Grund, dass in der Kabine Rauch entstanden war, dessen Quelle nicht eruierbar war. Und schon wieder war es ein Flugzeug von Airbus. Dieses Mal auf einem Flug von München nach Neapel.

Flug LH-1928 befand sich gerade über Rimini als ein merkwürdiger Geruch in der Kabine gemeldet wurde. Es habe «elektrisch gerochen», so ein Sprecher der Lufthansa gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Maschine sei daraufhin für eine außerplanmäßige Landung nach Rimini umgeleitet worden. Dort landete der Airbus A319 dann am frühen Nachmittag wieder sicher und ohne weitere Probleme. Für die Passagiere stellte die Fluggesellschaft eine Ersatzmaschine bereit, die sie dann mit einer Verspätung von etwa zwei bis drei Stunden nach Neapel brachte. Der Flieger wurde am Flughafen untersucht, aber bisher ohne ein konkretes Ergebnis, heißt es. Die italienische Luftfahrtbehörde ANSV stuft die Landung als «schweren Zwischenfall» ein und hat heute Freitag (25. November) eine Untersuchung eröffnet.

Untersuchung eröffnet

Lufthansa verzeichnete in letzter Zeit zwei weitere Zwischenfälle dieser Art - beide mit Airbus-Maschinen. Allerdings erwiesen sie sich allesamt als harmlos. Vor etwa einem Monat musste ein A320 im russischen Perm notlanden - ebenfalls, nachdem es einen beißenden Geruch in der Kabine gegeben hatte. Der genaue Ursprung war auch damals nicht bekannt. Einige Tage zuvor war ein Flieger aus dem gleichen Grund in Zürich gelandet. Dort kam der Geruch allerdings von einem im Ofen vergessenen Plastikteil. Man würde sich daher «entschieden dagegen wehren» bei den Zwischenfällen einen Zusammenhang zu vermuten oder es auf den Flugzeugtypen zu schieben, so der Lufthansa-Sprecher.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Boeing 737 Max 8 am Flughafen Neapel: Während der Schließung weicht die Airline nach Salerno aus.

Ein Monat ohne Flüge: So reagieren die Airlines auf die Sperrung von Neapel

Bilder von Gästen des Swiss-Crewhotels: Die Airline zieht aus.

«Hier waren wir zu optimistisch»: Swiss zieht nach monatelanger Kritik aus Ekel-Hotel in Miami aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack