LOT and Lufthansa tails: Risk of confusion?

Kranich gegen KranichLot erhebt Einspruch gegen neues Lufthansa-Markenbild

Die polnische Nationalairline befürchtet Verwechslungsgefahr. Deshalb bekämpft Lot die Eintragung der blau-weißen Bildmarke von Lufthansa juristisch.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die D-ABYA machte den Anfang. Sie bekam als erstes Flugzeug von Lufthansa die neue Bemalung. Am 8. Februar 2018 tourte die Boeing 747 durch Deutschland und präsentierte das modernisierte Erscheinungsbild in natura der Öffentlichkeit.

Seither wurden Dutzende weiterer Flugzeuge umlackiert. Und so verschwindet das markante Gelb auf dem Leitwerk immer mehr von deutschen Flughäfen. Das gefällt einer Konkurrentin gar nicht - der polnischen Nationalairline Lot.

«Unfairer Vorteil»

Nachdem die Anwälte von Lufthansa das neue Design als Bildmarke zügig und problemlos in Deutschland eintragen ließen, meldeten sie es im August 2018 auch gesamteuropäisch an. Doch da lief es nicht so glatt. Denn im Dezember erhob eine Anwaltskanzlei aus Lublin im Auftrag von Lot Einspruch gegen den Schutz der neuen dunkelblauen Heckflosse mit weißem Kranich.

In der Begründung für den Einspruch gegen die Bildmarke heißt es, der neue Look von Lufthansa schaffe eine «Verwechslungsgefahr» und biete der deutschen Konkurrentin einen «unfairen Vorteil». Zudem würden die Unverwechselbarkeit der eigenen Marke oder das eigene Ansehen «beeinträchtigt». Lufthansa bestätigt: «Wir befinden uns im Austausch mit Lot», so eine Sprecherin.

Zwei Mal Kranich

Lot verwendet auf dem Leitwerk ebenfalls Dunkelblau. Darin ist das Logo der Fluggesellschaft wie bei der deutschen Konkurrentin neuerdings in Weiß zu sehen: ein Kranich in einem Kreis. Geschaffen wurde es 1930 vom Designer Tadeusz Lucjan Gronowski. Das Kranichlogo von Lufthansa entstand 1918, als der Designer Otto Firle es für die  Vorgängergesellschaft Deutsche Luft-Reederei erschuf.

Wie aus Luftfahrtkreisen zu erfahren ist, stößt sich Lot daran, dass Lufthansa die gleichen Farben verwendet. Zudem ähnelten sich die beiden eingekreisten Kraniche seit dem Farbwechsel.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie die Markenbilder von Lot und Lufthansa vergleichen.

Mehr zum Thema

Hier ist sie, die D-ABYA nach der Landung in Berlin-Tegel.

Der erste Auftritt der neuen Lufthansa-Bemalung

Und ab 2018 werden die Flieger so aussehen.

Die Details der neuen Bemalung von Lufthansa

Embraer E-Jet and Boeing 787: Will lot place an order with Airbus for the first time?

Lot plant große Order von Boeing 787 oder Airbus A350

ticker-lufthansa

Gewerkschaft Ufo und Lufthansa sprechen wieder miteinander

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil