Letzte Aktualisierung: um 0:04 Uhr
Partner von  

Neuer Vorschlag für London

Wie löst London das drängende Kapazitätsprogramm in Heathrow & Co.? Ein Architekturbüro präsentiert nun einen ganz neuen Ansatz.

Grimshaw Architects

Entwurf des Architekturbüros: Vier mittlere statt ein Mega-Airport

Heathrow vergrößern, lieber Stansted, Gatwick ausbauen? Oder vielleicht einen ganz neuen Flughafen in der Themsemündung im Osten der Stadt bauen? Welche Lösung auch immer die Briten finden, um den Kapazitätsengpass in ihrer Hauptstadt zu beseitigen – sie muss schnell her. Schon jetzt operieren die Flughäfen an den Grenzen der Belastung und die Passagierzahlen steigen laufend weiter. Und um als Wirtschaftsstandort nicht an Wichtigkeit zu verlieren, muss London etwas ändern. Doch bislang sind die Gespräche ziemlich festgefahren. Gegen alle Pläne richtet sich mehr oder minder heftige Kritik. Doch nun kommt ein neuer Vorschlag auf den Tisch.

Das Architekturbüro Grimshaw sieht in seinem Konzept nicht vor, einen Flughafen zu vergrößern. Vielmehr will es viele Airports gleichberechtigt nebeneinander betreiben. Der Verkehr soll besser zwischen den Flughäfen im Norden, Osten, Süden und Westen der britischen Metropole verteilt werden. Wichtig sei dabei eine gute Anbindung an die Stadt. Sie müssten jeweils nicht mehr als 30 Minuten von der Innenstadt entfernt liegen. Nur so könnten Passagiere zwischen den Flughäfen genügend schnell hin- und her reisen um umzusteigen, so Grimshaw Architects.

Gute Anbindung an die Stadt

Die Architekten sind überzeugt, dass sich so ein Großausbau verhindern lässt. Nötig wäre jedoch ein Ausbau der Infrastruktur, etwa mit häufigeren Zugsverbindungen von den Flughäfen in die Innenstadt und einen dichteren U-Bahn-Fahrplan.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.