Airbus A330 von Level: Zum Start das beste Flugzeug.

Interesse an Boeing 787Level schaut sich den Dreamliner an

Die Langstrecken-Billigairline spricht mit Airbus und Boeing über neue Flieger. Die 787 hat es dem Management offenbar besonders angetan.

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Es musste schnell gehen. Im Dezember 2016 wurde die Langstrecken-Billigairline als Reaktion auf die neue Konkurrenz wie Norwegian oder Eurowings angekündigt, drei Monate später wurde sie gegründet und im Juni 2017 nahm sie schon den Betrieb auf. Der Airbus A330 war für den Start von Level das ideale Flugzeug. Denn der Langstreckenklassiker ist schnell verfügbar. Zudem ist er günstig zu haben.

Das heißt aber nicht, dass der A330 für immer erste Wahl bei Level bleiben wird. Man schaue sich als Ergänzung der Flotte den Airbus A321 LR an, erklärte vor einigen Monaten Willie Walsh, Chef des Mutterkonzerns IAG, zu dem auch British Airways, Aer Lingus, Iberia und Vueling gehören. Damit könnte die junge Tochter Strecken effizient bedienen, für die große Langstreckenjets zu groß sind.

Boeing 787 in Poleposition?

Nun bringt Walsh ein neues Modell ins Spiel. Der Airbus A330 sei zwar aktuell ideal, sagte er anlässlich der Bekanntgabe der Jahresresultate am Freitag (23. Februar). Aber es sei nicht sicher, ob das auch in fünf Jahren noch so sei. Man spreche deshalb aktuell mit Airbus und Boeing.

Besonderen Gefallen findet er offenbar am Dreamliner. «Wir sehen die Boeing 787 zunehmend als Möglichkeit zur weiteren Entwicklung von Level», so Walsh. Zum einen werde der Flieger billiger. Zum anderen gebe es auch immer mehr Piloten für die 787.

Oder nur Taktik?

Das heißt aber nicht, dass das Modell auch das Rennen machen wird. Gerade mit solchen öffentlichen Bemerkungen versuchen Airline-Chefs gerne Druck auf die Flugzeugbauer zu machen, noch ein besseres Angebot vorzulegen.

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Und 2022 wird mit bereits 30 Jets gerechnet.

Level plant mit bis zu 30 Flugzeugen

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