Die Let L-410 ist ein Großerfolg. 1138 Stück wurden seit 1972 gebaut. Mehr als 300 davon fliegen noch heute, viele in Afrika und der ehemaligen Sowjetunion.

Let 410 NGKullerchen hofft auf Wiederholung des Erfolgs

Der im ehemaligen Ostblock entwickelte Tubropropflieger Let L-410 war und ist bis heute ein Großerfolg. Nun hofft der tschechische Hersteller Let auf eine Neuauflage – dank der Neuversion Let L-410 NG.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

In Kunovice blickt man auf eine lange Luftfahrt-Tradition zurück. Schon 1936 begann der Mischkonzern Skoda im osttschechischen 6000-Seelen-Dorf, Flugzeuge zu reparieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die CSSR in den Werkshallen dann auch Sowjetflieger in Lizenz und begann eigene Klein-, Landwirtschafts- und Segelflugzeuge zu entwickeln. Die Modelle wurden schnell nicht nur im ehemaligen Ostblock zum Verkaufsrenner. Die kommunistische Regierung war stolz auf das Unternehmen und benannte es in SPP um, die Abkürzung für die Arbeit des ersten Fünfjahresplans.

Der größte Erfolg des später wieder in Let (Flug) umgetauften Unternehmens war aber die Entwicklung der L-410 Turbolet. Sie wurde in den Sechzigerjahren begonnen, 1969 fand der Erstflug statt und drei Jahre später begann die Serienproduktion. Vom 19-Plätzer mit Stol-Eigenschaft (Landung und Start auf extrem kurzen Pisten) wurden bis heute 1138 Stück gebaut. In der Sowjetunion bekam der Flieger wegen seines drolligen Aussehens schnell den Kosenamen Tscheburaschka (Чебурашка). Es ist der Name eines Phantasie-Tiers aus Kinderbüchern und Filmen mit übergroßen Ohren, freundlichem Gesicht und zotteligem braunen Fell. In der deutschen Übersetzung hieß Tscheburaschka Kullerchen.

Let L-410 NG besitzt neue Tragflächen

2010 machte man sich in Kunovice daran, eine Neuversion zu entwickeln. Die Let L-410 NG weist neue Tragflächen, einen überarbeiteten Rumpf und neue Triebwerke auf. Mit ihr will Let an den Erfolg des Vorgängermodells anknüpfen. Nun wurde auch der Erstflug absolviert - mit Erfolg. Man werde den Flieger nicht für eine bestimmte Region positionieren, erklärt eine Sprecherin. Großes Potenzial sehe man aber in Asien. Und auch nach Kanada und in die USA hofft man erstmals L-410 NG verkaufen zu können.

Erfahren Sie in oben stehender Bildergalerie mehr über die Let L-410 NG.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack