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Airbus-Bestellungen im März

Latam und Kuwait Airways wollen weniger A350

Airbus erhielt im März bei etlichen Modellen Stornierungen. Durch neue Aufträge konnte der Flugzeugbauer den Monat dennoch mit einem Plus beenden.

Airbus

Airbus A350 bei einer Vorführung in Chile: Latam bekommt weniger der Flieger.

Airbus hat im Monat März etliche Abbestellungen hinnehmen müssen, aber auch neue Orders erhalten. Das größte Minus kommt durch Latam zustande. Die südamerikanische Airline will statt acht nur noch zwei Airbus A350-1000 und statt 17 nur noch 13 A350-900. Eigentlich hatte Delta Air Lines angekündigt, Latam 14 Airbus A350 abzunehmen. Im Airbus-Orderbuch ist Deltas Bestellung für das Modell allerdings unverändert.

Auch Kuwait Airways reduzierte ihre Bestellung von zehn auf nur noch fünf Airbus A350-900. Im Gegenzug bestellte ein unbekannter Kunde zehn A350-900. Beim A330-900 reduzierte die Leasingsfirma Avolon ihre Order von 13 auf nur noch zehn Exemplare. CIT Leasing will statt zuvor 26 nur noch 25 der Langstreckenjets. Neue A330-Bestellungen gab es keine.

36 Flugzeuge ausgeliefert

Das Leasingunternehmen Aercap bescherte Airbus im März eine Bestellung von 25 A320 Neo und 25 A321 Neo. Da fiel es nicht so sehr ins Gewicht, dass andere Kunden Orders für sieben A320 Neo und zwei A321 Neo stornierten. Beim A220-300 strich Airbus eine alte Bestellung von Saudi Gulf über 16 Flugzeuge, die eigentlich schon vor einem Jahr hätte aus den Büchern verschwinden sollen.

Trotz der Stornierungen steigerte der europäische Flugzeugbauer unter dem Strich die Zahl seiner Nettobestellungen sogar von 274 Ende Februar auf 290 Ende März. Ausliefern konnte Airbus im März 36 Flugzeuge. Seit Jahresbeginn übernahmen Kunden damit insgesamt 122 Flieger von Airbus. Aufgrund der Corona-Krise fährt Airbus die Produktion nun jedoch deutlich herunter.



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